Dienstag, 26. Februar 2013

Die Pläne, die wir schmieden, werden zu Träumen, die hier liegen.

Der Weg bringt nunmal so was mit sich,
Trotzdem bleibt das alles richtig,
Ob wichtig oder nicht, ich

bleib bei meinem Leben.
Keine Zeit zu Wegen
Die keinen Sinn ergeben.


Jede Freiheit nehmen
Heißt Leid bleibt auch bestehen,
Lösung: einfach weitergehen
weiter sehen und nicht zurück,
wie Pech und Schwefel durch Pech und Glück.


RJK

Montag, 25. Februar 2013

Nicht mal ein Lügner mag einen Lügner

Wir wussten es schon lange,
so wird's nicht weiter gehn,
Unsre Welt würde enden

und aufhören sich zu drehn,
Sie würde stehn für ne Sekunde,
Für ne Stunde und noch mehr,
Für den Abend den wir wollten
sicher nie mehr, sicher nie mehr.

Später in der Nacht
habe ich mich dann gefragt:
Nicht mal ein Lügner man einen Lügner,
Warum ich dann ein Betrüger?
Ein Betrüger der nichts sagt,
wenn er mal n Fehler macht.

Das Schlimmste kommt zum Schluss,

Wenn dein Herz lernt, dass es vergessen muss.
Erinnerungen werden immer bleiben
An gute wie an schlechte Zeiten.
Mein Herz war wie du,
Ein verdammter Lügner.

Nicht mal ein Lügner mag einen Lügner
Und ich sicher kein B
etrüger,
Ein Betrüger, der nichts sagt,

wenn er mal n Fehler macht.

Du hast es geschafft
deinen Charakter zu verlieren,
Man kann sein Leben 

nicht so einfach retuschieren
Dabei ist halten einfacher als holen,
Und nein,
Er wurde dir sicher nicht gestohlen.


Nicht mal ein Lügner mag einen Lügner,
Ich werde sicher kein Betrüger,
Ein Betrüger, der nichts sagt, 

wenn er mal n Fehler macht.
Nicht mal ein Lügner mag einen Lügner,
Ich werde sicher kein Betrüger,
Zumindest keiner der sagt,

dass er nichts gemacht hat.

JMK

Sonntag, 24. Februar 2013

Whitmans Grashalme

Es leuchtet, na und, 
es verschwimmt,
ich kann nichts mehr erkennen.
Was habe ich jetzt davon?
Erkenntnis, dass Glück nur in Büchern steht.


Ich hasse Worte.
Worte, die zeigen, wie ich bin,

was ich sein will,
was ich sein kann.
Die tiefe und weite Schlucht.



Ihre Spuren haben mich hier hergeführt,
Ohne, dass sie es je wissen wird.
elendes Häufchen Glück,
oder glückliches Häufchen Elend.

Seht ihr mich im Fenster oder im Spiegel.


Ich hasse Worte,
Worte, die lächerlich leicht sind,

die denken, sie wären was,
die nie Gewicht haben werden.



Seht ihr wie ich,
Oder seht ihr einen Spiegel
Euerselbst und denkt es wäre ich,

Seht ihr, was ihr sehen wollt,
Oder seht ihr durch Fenster
Michselbst, vielleicht etwas verdreckt und blass.


Sehe nur ich,
und vielleicht Whitmans Grashalme,
wer ich bin?



RJK

Donnerstag, 21. Februar 2013

Die Biologie des Seins

Suchen der Schuldigen,
Bestrafung der Unschuldigen.
Hass der Obrigkeit, Leute!
Ich werde niemals ungerechtes huldigen,
Ich werde niemals unberechtigt schreien

und nie verächtlich dulden
was ungerecht erscheint.
Was unberechtigt bleibt

ist Sinnfreiheitsleid durch Überheblichkeit.

Fuck off Einheitsbrei.
Schlechte Obrigkeit und so ein Schrott.
Fuck off.!


RJK

Mittwoch, 20. Februar 2013

Message#3 // Rausch

Was wäre ein Leben ohne Rausch?
Was bliebe dann noch, außer der schnöden Realität?
Dieser lärmenden Seuche, die alles beherrschen
und sich überall breit machen will?
Die sich ständig als einzig legitime Autorität aufspielt,
einen überrollt und stranguliert bis man ist wie alle Anderen
und einen langen, leisen Erstickungstod stirbt?

OliverKoletzki


Re: Message#3 // Rausch

Ich weiß, dass ich eigentlich
keinen Rausch brauche zum Glück,
Keinen Rausch brauche zum Leben,
Alles hier bleibt endlich weitgehen gleich, 

sich ständig ändern ist lächerlich, 
wenn man sich nur anpasst
Und Zufriedenheit nicht mehr an sich ranlässt,
Weil man nicht denkt, nur noch Angst hat,
Anstatt was zu ändern, sich krankhaft verheddert,


Dann bin ich aber menschlich
und verhalte mich unlogisch verständlich
unzufrieden doch lebendig,
Alles haben macht auch nicht glücklich, 
Es verfremdet.

RJK

Dienstag, 19. Februar 2013

Permalink

Wer brauch' denn schon Reichtum,
Wer brauch' denn Erfolg,
Wer brauch' denn schon Kohle, 
in schwarz oder gold?

Wir wollen doch nur Freiheit,
Freiheit und Menschen,
Einfach ein paar Leute
Die uns Beachtung schenken.

Wir wollen einen Permalink zu Sommertagen,

Wer nicht weiß wohin, wolang, der soll uns fragen,
Ich hab zwar keinen Plan, aber ne Tonne Farben 
und der Weg ist schön bunt, Voller Atem.

Wer brauch' denn schon Reichtum,
Wer brauch' denn Erfolg,
Wer brauch' denn schon Kohle, 
in schwarz oder gold?

Wer sucht denn schon Geld,
Regenbogenverarsche,
Am Ende der leere Topf
für Witze über Barsche

Wir wollen einen Permalink zu Sommertagen,
Wer nicht weiß wohin, wolang, der soll uns fragen,
Ich hab zwar keinen Plan, aber ne Tonne Farben 
und der Weg ist schön bunt, Voller Atem.

Montag, 18. Februar 2013

Wie geht's dir eigentlich

Sag, wie geht's dir eigentlich,
Ist dein Leben noch benebelt
Oder siehst du wieder Licht?
Stehst du immernoch im Regen,
Scheint die Sonne nur für dich?
Sag, wie geht's dir eigentlich.


Wie geht's dir eigentlich,
Bist du immer am Erzählen,
Lässt deine Stimme dich im Stich?
Siehst du die Welt jetzt klarer,
Wirst du noch blinder innerlich?
Wie geht's dir eigentlich.


Wo auch immer du hin willst
Zum Gefühl, dass du Lebst,
Egal wo du mich hin stellst,
Ich will, dass du bebst,
Dass du nicht stehst, sondern strebst.
Ich hoffe, du hast etwas Licht.

Sag erst mal, wie geht's dir eigentlich.?


RJK

Für PL, die ich viel zu lang nicht gesehen habe.

Samstag, 16. Februar 2013

it's better to burn out than to fade away

die aufgabe ist groß
und du bist ganz normal
du fühlst dich jetzt schon überladen
trotzdem bist du immer da
für dich gibt keine wahl
denn du willst immer los
immer hoch und immer weiter
immer weiter immer hoch
doch deine lunge schreit
du bist zu weit gerannt
hast deinen körper überreizt
und du bist ausgebrannt


but It's better to burn out
than to fade away
wusste schon neil young
und auch kurt cobain

ich mach mich gern kaputt
wenn ich dann leben kann
für ein paar schöne jahre
stell ich mich an die wand
für eine wirklich gute zeit
vergess ich meinen Zustand
und bin für die idee bereit
wenn ich sie einfach gut fand

'cause it's better to burn out
than to fade away
wusste schon neil young
und auch kurt cobain
it's better to burn out
than to fade away
egal ob hey hey my my
oder my my hey hey


RJK




Mein Spiel

Wir bleiben am Boden,
Wir bleiben hier stehen,
Manchmal wollen zu viel
Doch wir werden dann sehen:

zuViel drückt zurück
drückt auf das Glück,
zuViel führt zu Wenig
Und wir werden dann sehen:

Wenig, was nie jemand wollte,
Mehr oder weniger Leben
Wie niemand es sollte.

Pause


Dann kommt der Stein schon ins Rollen,
Dann geht es wieder vorwärts,
Dann ist es besser als vorher.


Zu wenig, zu viel

so funktioniert dieses Spiel.

RJK

Valentine's kitsch

Hör mir zu, schließ die Augen und genieße,
Ich gestehe dir hier grad meine Liebe.

Du bist die Eine, die immer alles konnte.
Die ich beneide und die ich immer wollte.
Du bist mein Traum in Nacht und Tag,
Den Sprung ins Leben hab ich nie gewagt.

Ich wollte dich nicht verliern,
Wenigstens kann ich dich so beim Schlafen spürn.

Du bist nicht real, denn du bist viel zu gut,
Ich darf von dir Träumen, das ist mir genug.
Ich finde keine Worte, ich spüre nur die Glut,
Und die Liebe, die für dich in mir ruht.


RJK

Donnerstag, 14. Februar 2013

Who cares

Valentine's day

Dieser Tag stimmt mich traurig
jeses Jahr aufs neue,
Sie verletzt, verzehrt, Sie fehlt mir,
Jedes Wort verkehrt,
Das Glas heute halb leer,

Triumpfierende Melancholie,
traurig stimmend, beruhigend und ehrlich zugleich,
Das Meer ganz still, nur riptide
das alles mitreißt.
Wolken über Frieden
Schatten lässt Frieden nicht zu,
Heute ist ein 'Ich liebe dich' nur
oder nicht mal ein nichts,
Ein Witz voller Sehnsucht nach Wildnis und Flucht,
die jedes Herz sucht,
Für jedes Herz Sucht.

Who cares if the world is ending,
It's Valentine's day.
Wen interessiert's, ob die Welt endet,
Es ist Valentinstag.




RJK

Dienstag, 12. Februar 2013

Schönste Zeit

Das Lied und mein Kopf,
wie Kleber und zwei Finger,
Weihnachten fällt auf Ostern
Mit dem AutoReplay Knopf.

Bis ans unendliche Ende,
Die Ewigkeit wie immer viel zu kurz
für gute Musik, dieses Lied,
Noch viel besser als helfende Hände.

RJK

Mittwoch, 6. Februar 2013

Rede und soooo.

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Gäste.

Sex...

Ist nicht das Thema meines Buches. Denn dieses Buch soll nicht jeden Menschen befriedigen. Dieses Buch soll zu jedem eine individuelle Beziehung aufbauen - ob der Sex darin gut oder schlecht ist, oder ob es überhaupt welchen gibt, liegt an Ihnen.
Und genau so eine Beziehung hat das Buch auch an mir bewirkt. Und es war ein langer Weg bis zum besagten Vergnügen.
Ich hatte eine Idee und das Bedürfnis, sie umzusetzen. Dieser Gedanke sollte nicht, wie bei manchen so oft, zu schnell im Höhepunkt gipfeln und dann plötzlich ein Ende finden. Mein Ziel und Anliegen war es, eine möglichst gemütliche und lang andauernde Atmosphäre zu schaffen. So, dass jeder seine Probleme lösen oder vergessen kann. Wenn solch eine Beziehung erreicht ist, verliert vieles Nebensächliche schnell an Bedeutung.
Für eine gute Beziehung sollte man wissen, welche Kriterien der gesuchte Partner erfüllen muss. Soll er eher zuhören oder erzählen? Soll er deinen oder guten Humor haben? Soll er einfühlsam oder emotional stabil sein - oder beides, wenn das möglich ist?
Diese Fragen und noch viele mehr habe ich mir gestellt. Die Antworten entsprechen auch dem Ziel der Beziehung. Wie schon erwähnt, es war diese gewisse Atmosphäre, die ich in Worte fassen wollte.
Nachdem ich mein Ziel im Auge hatte, musste ich mich vorsichtig annähern. Ich habe mich mit der Idee befasst und habe sie auch auf mich wirken lassen. Wie bei einem Menschen erfährt man mit der Zeit, mit Geduld und mit einem offenen Ohr Kleinigkeiten, die die Welt bedeuten können.
Ich lege in meinem Buch auf die kleinen Dinge wert. Die Dinge, die etwas beinahe perfekt machen können. Die Dinge, die in einer Beziehung für das Glück oder fürs Scheitern sorgen. Ob Ihnen die Beziehung mit dem Buch zusagt, wird daran liegen, ob sie diese Kleinigkeiten mögen oder eben nicht.


Nun kennt man sich schon ganz gut. Man hat sich gegenseitig geprüft und für würdig empfunden. Eine feste Beziehung beginnt. Sie beginnt voller Glück und Zielstrebigkeit. Genau so fing ich an, dieses Buch zu schreiben. Die Worte fielen aufs Papier wie Regen in eine Schale. Egal wo ein Tropfen darin landet: Alles sammelt sich im Mittelpunkt und bildet ein großes Ganzes. Alles funktioniert, nichts geht daneben.
Ja, wenn es nur immer so sein könnte. Jeder, der
eine Beziehung hinter sich gebracht hat, weiß: Der erste Streit kommt bestimmt. So auch hier. Bei mir war es so, dass mir meine Idee nicht genügend Freiraum ließ. Ich konnte keine Worte finden, die in den Rahmen passten. Vieles war bald nicht mehr als bloßes Gestammel. An diesem Punkt sollte man aber nicht aufgeben. Man weiß doch, wie schön es war und wie schön es sein kann.
Und dann, ganz plötzlich, läuft alles wieder wie geschmiert.
Bei mir kam nach dem ersten Streit wunderbarer Versöhnungssex. Alles funktionierte. Ich und meine Idee, wir harmonierten perfekt. Es gab nichts, das zwischen uns stand.
Und so geht es weiter auf dem Weg. Wenn es der richtige Partner ist, stellt man sich immer besser auf ihn ein. Dann sind ein paar Streitereien nichts weiter, als ein kleines Teil, das zur beinahen Perfektion beisteuert. Und zu jeder guten Beziehung gehört, wie sollte es anders sein: der Sex.
Naja, beim Schreiben hatte ich natürlich nicht Sex im wörtlichen Sinn. Doch an manchen Tagen gelang die Umsetzung meiner Ideen so gut, dass ich richtige Gänsehaut bekam. Ohne Scherz.
Dieses Gefühl der Zufriedenheit und des Wohlergehens zieht sich durch das gesamte Buch, als wolle es einen nicht los lassen. Als wolle es sagen: Hey, hier ist das Leben. Hier geht es dir gut. Hier willst du bleiben. Und im Höhepunkt, wenn es den Leser gepackt hat und er das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, dann endet es. 
So endet es, weil nur so die besten Beziehungen enden können. So kann jeder dieses Gefühl mit in sein Leben nehmen. 
So kann diese Kleinigkeit - schwarze Tinte auf Papier - Alles in deinem Leben bedeuten, zumindest für einen Moment.
So endet es, fabelhaft.

Dankeschön.

RJK