Donnerstag, 4. September 2014

Live your heart and never follow III

Ich sage immer
Wenn der Fechtboden des Geistes dir reicht ist
das schön.

Doch brauchst du das hin und her im Sintflutmeer
in dem Gefühle hin und wieder wiederkehrn
und dich emporheben oder niederzerrn,
dann ist Rational der Grund
dass du jemand anders viel lieber wärst.
Aber wenn du etwas willst
und Dein Verlangen nicht stillst,
weil du es nicht kannst.
Weil dein Leben eben
anders aussieht
als du es verlangst.
Du willst doch nur Einen Menschen
der dein Leiden entkräftet
bei dem du frei bist, entfesselt
und du kannst all deinen Neid vergessen.
Einen Menschen
Der Dich fasziniert und sich von der Masse abhebt
und dich mitnimmt auf diesen Flug
nun gut, was mich angeht
sind diese Menschen außerhalb meines erreichbaren,
jugendbeschränkten SofaKosmos...
Alles ist eingefahren.
Meine Freunde, die Gruppierungen, der Jahrgang, die Schule, die Stadt, die Menschen.
Stagnation.
Stagnation.
Deutschland.
Stag- Nation.
Aber irgendwie macht man ja doch mit.
Aber hey:
Sind wir nicht alle wie Adam und Eva.?
Nackt, schauen uns im Spiegel an.
Er mit Kopfhörern, sie mit Kippe, posen wir für Instagram,
Hashtag Selfie und grinsen dann
So breit wie Bob Marley und Kurt Cobain zusammen
Und wenn wir mal finster schauen
Hashtag Instagrauen
Man passt sich halt an,
Neeeeein. Weit gefehlt.
Man erweitert sein Spektrum um jeden möglichen Milimeter Weitwinkel, um auch nur so weltoffen wie möglich zu scheinen! Dabei will man doch nur geliebt, geliked und gefollowed werden.
Ist das denn zu viel verlangt lieber weißer ObstGott.? Ich sektire dich an, seitdem meine Erzeuger mich nur noch mit Iphone glücklich sehen. Ich verehre deine edlen, mattmetallenen Kurven, seitdem mein wöchentliches Taschengeld meinem Pincode entspricht. Und ich habe extra so eine KugelschreiberFeder um das Ende meines MacBookLadeKabel gewickelt, damit sich kein Bruch zwischen mir und meiner Konsumzufuhr auftun kann.
Und was habe ich davon.?
Zwangsprostitution durch den eigenen Geist. Nur weil ich denke, dass ich so zeitgemäß bleib. Ich habe es ja selbst so gewählt. ICH bin doch selbst dafür verantwortlich.
Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
Sagte die Welt und postet einen Cupcake nach dem anderen Hohlspiegelselfie.
Warum das Ganze? Warum wird gerade DAS aus uns, aus der Schöpfung eines seit Nietzsche gestorbenen Gottes. Oder aus der aufstrebenden, fortschrittlichsten Art, die je aus der Evolution hervorgegangen ist. Und wenn die Theorie stimmt, das unser gesamtes Leben nur ein Videospiel ist, dann hat der Zocker da draußen keine Ahnung von Sims. Oder er legt es darauf an uns alle umzubringen.
Schon grotesk, wie sich Leute vom Materialismus beeinflussen lassen.
Sagte mein PseudoPhilosophieTumblrBlog.

Wenn man alles hat, was   will   man   mehr.
Aber ehrlich, was ist denn Alles. Wenn ich bei Amazon alles eingebe, sind die ersten Ergebnisse ein 'Luxuriöser BH mit Bügel und weichen vorgeformten Cups'. Soll das Alles sein?
Ebay will mir Edelstahlschornsteinrohre der Stärke 0,6mm verkaufen und direkt danach einen Teil der Twilight Saga.
Soll dieser ganze Mist Alles sein?
Lassen wir das. Selbst die NSA hat keine Antwort dazu gespeichert. Ich glaube, ich downloade mir mal ne neue App, um auf andere Gedanken zu kommen...

Das Leben ist wie Flappy Bird. Man bleibt auf dem vorgegebenen Weg, bis man am Ende stirbt.
Hör damit auf, stell dich mal tot
minimier dieses primitive Leben und kümmer dich nicht um dein tägliches Brot.
Machs wie die Echten Vögel und flieg an jedem Verbotsschild vorbei.
Wir sind Individuen, machen wir uns nicht gleich. Sei dein eigener Herr. Sei mal Frei.
Und wenn ihr das nächste mal durch eure Städte geht, riecht mal, wie die Sonne durch die Blätter weht. Und wenn ich heute Abend nach Hause fahre, halt ich mal am rastplatz an und stehe nachts am Straßenrand, dann schließt die Augen und hör hin wie der Nebel vom Asphalt dampft und dann da tanzt.
Und in großen Menschenmassen einfach mal das sprechen lassen.
Seid ihr zu zweit, dann starrt und schweigt euch mal an und spürt wie die Welt in diesem chaotischen Stimmenmeer nur nach euch verlangt.

Doch während wir alle zwischen aufgewirbelten, weiß tobenden Wellenkämmen im Emotionschaos versinken, haben wir keinen Fechtboden des Geistes, der uns von unserem traumataähnlichen Leben auffängt.
Aber wer will denn Absicherung, wenn man Depressionen bei Tumblr und Pinterests Inspirationswochen wunderbar verarbeiten kann und wenn man nach einem Jahr Gereblogge genug davon hat, ach was rede ich, warum sollte man von seinem Lebenssinn die Nase voll haben?
Wenn man nach einem Jahr zurückschaut auf den Auslöser für diese endlos lange Zeitverbrennung, sieht man:
Die Verschwendung ging von einem Vorfall aus, der eigentlich keine große Bedeutung hatte.
Nur weil ich mit der Welle schwamm, damals, und um ein Uhr 45 nachts ein Poetryslamtext geschrieben habe, weil ich verarbeiten musste, dass es hier niemanden gibt, der mich wirklich versteht und mich so annimmt, wie ich bin. Weil so etwas in meinem damaligen Leben für mich unvorstellbar bis unmöglich gewesen wäre.
Jetzt werde ich mein Leben grundlegend verändern.
Jetzt, sofort, immediately, nachdem ich noch schnell Blaubeeren, Tigerbabys und PseudoLiebesWeisheiten gereblogged habe.
Jetzt geht es mir gut, ich bin müde vom ganzen depressiv sein.
Ich geh schlafen,
poste noch schnell
Live your heart and never follow,
Natürlich eine nice Line aus einem vorveröffentlichten Track von genauso unbekannten wie guten Musikern. Halt irgendein Boy mit Mikro.
Das mit dem Leben ändern mach ich dann gleich Morgen, so zwischen Selfiesunday und der Suche nach meiner Hashtag Traumfrau.

RJK

Sonntag, 22. Juni 2014

Replik mit Pathos

Replik mit Pathos

Gedanken vertiefen, Echolot, polychrom,
grün auf grauem Grund,
Ellenbogen graben
unter dem lederbraunen Bund
Impressionen so gravierend wie
sich das Haupt gen Boden bückt,
eintauchen, sich verschlucken lassen,
gluck, gluck, glückt.

Das Wenige, den Animus stützende,
Knochen und Muskelstränge
unter dem Dach einer subjektiven Welt,
dem ich bin, spiegelt den Denker
spürbar näher als das kalte Original.

Samstag, 7. Juni 2014

Scotch und Beat

Heute war mal wieder nur ein abgefuckter Tag,
Hab zwar was gemacht, nur dass ich abgefuckt nicht mag.
Ich hab mich angestrengt, dass das hier besser wird,
Doch was soll werden, wenn die Welt mir das mit Stress verdirbt.
Bin jetzt zu Hause, es ist schon spät.
Ich kann nicht schlafen, ich weiß nicht mehr wie das geht.
Greif nach nem Glas, sprech ein Gebet.
Ich hoff so sehr, dass sich das Zittern meiner Hände legt.
Ich bin für mich, hol den Scotch aus dem Schrank.
Mein Körper ist am Beben, er fällt mir aus der Hand.
Meine Lippen sind schon blutig, beiß drauf rum bis es tropft,
Ich greif nach meinem Drehzeug, viel zu oft,
Ich will nur ein rauchen, meine Hände sind zu schroff,
Auf den Filter an den Lippen läuft das Blut aus meinem Kopf.
Auf den Filter läuft das Blut aus meinem Kopf.

Und das Einzige worum ich Gott heut bitte,
Ist ein Scotch, ne Kippe,
Nur ein Glas Scotch mit Kippe.
Und das Einzige wonach ich Gott heute frag,
Ist ne Kippe und n Scotch in meinem Glas.

Ich war mal auf ner Party mit ner Unbekannten
Wir saßen draußen rum oder tanzten
Nach dem Abend bedankten wir uns dann beim anderen, 
blieben nicht zusammen, tja, das war es, Mann.
Solang sie da war, weitete sich mein Blick
Dann war sie weg und nur Musik begleitete mich,
Der Rausch hielt noch an und ich schrieb
Es war als wäre sie noch da, so ging's mal nicht um Suizid.
Sie sah aus wie Musik, 
Und tanzte, als ob sie vom Beat nie zu viel kriegt
Wie wichtig ist es, zu sagen, was man fühlt
Denn an diesem Abend hab ich mich zum ersten mal verliebt
In die verschwitzte Haut, die rauchige Stimme
Jedes Wort stimmte genau, nicht das blaue vom Himmel
Sondern die ehrliche Absicht dass sie niemanden brauche,
Seitdem habe ich keine Nachsicht damit, dass ich nichts tauge



Jetzt Kopfhörer auf, Musik voll aufgedreht,
Spür die Höhen, den Bass, wie er auf den Beat schlägt.
Weil sich sonst nichts bewegt und alles hier steht,
Man zu lange am Leben ist, doch kein bisschen lebt.

Wie die Straße ergraut und die Farbe vergeht,
Man wird blasser wie Rauch, der im Wind blau verweht.
Bevor der Wille verbittert, lasst die Stille erzittern 
Durch Pauken, Trompeten, Stimmengewitter.
Bevor die Sinne verkümmern und das letzte Rot geht,
Lasst die Lieder erschüttern, zeige wie jeder Ton bebt.
Rythm n flow kommen niemals zu spät
Lieber nieder auf die Knie, als ohne Lieder gelebt
Denn irgendwas geht immer
Mit der Musik stehst du langsam auf
Zu zweit in deinem Zimmer
Ihr habt die Waffen niedergelegt
Lieber nieder auf die Knie als ohne Lieder gelebt

Und das einzige, was mir Gott heute gibt,
Ist ein Mike und ein Beat

RJK

Mittwoch, 12. März 2014

Kopforchester

Lass uns endlich losgehen,
Einfach nach vorne und immer weiter,
Beide mal durchdrehen,
Unsere Welt von wolkig bis heiter.
Das Leben leben und verstehen,
Denn das hab ich langsam drin.
Sobald ich denke das ist richtig,
Träumt mein Kopf mit andrem Sinn.
Der ganze Rest ist nicht mehr wichtig,
Denn Du bist mein Lichtblick.
Nur Du bist mein Lichtblick.

Wir laufen dann mal weiter
Und bahnen unsre Wege,
Nicht durch Gestrüpp und Dickicht,
Der Weg ist endlich richtig.
Wir gehen immer weiter
Bis das Ziel in Sicht ist.
Du bist und warst mein Lichtblick.
Das Kopforchester feuert an,
Nichts andres ist mehr wichtig.
Du bist und bleibst mein Lichtblick.

Du bist die Sonne, das Meer, der Strand.
Du bist nicht meine Welt, doch das Schöne daran.

Dienstag, 4. März 2014

Ohne Lebensinhalt

Mathematik und Musik
ist wie das Problem und die Lösung
Wie Nasenspray und Cola
Wir schreien jetzt die Stadt zusammen
Wir halten fest an den Trümmern
Ich hänge fest an den Ruinen meiner Wut
Und Wir glühen wie die Glut im dunklen Feuer
Doch was wir entzünden bleib uns fremd
Als ob sich niemand kennt
Man rennt und rennt
Wir sind Menschen, machen Fehler
Ist der Platz noch frei und hast du Seele
Wollen Wir gehen? Wohin weiß ich nicht,
ich beiße nicht
und hungere daran ab
ich bin dünn obwohl ichs weiß
Ich halte die Fresse und hoffe einer für alle zählt
Niemand hat Bock auf die Aufgaben des Lebens
Verletzen wir uns für den Rest des Augenblicks
und lass alles liegen und stehen.


Gibt es hier
Raum für mich
und Leute die da sind
die fragen warum was ist
und wie das funktioniert
und ob die Zeiger drehen
oder seit der letzten Stunde klemmen
Ich hab keine Lust auf Bock und Winter
Ich brauche Stift, Papier
Genies sind mir fremd, ich kenne mich selbst nicht
hab mich selbst nicht kapiert.

Das Leben ist zu laut, Equalizer steht auf Rausch
Ich lasse mich nur stressen und hör damit nicht auf.

RJK



Trockne deine Augen,
Es kommt ein Wolkenschimmer.
Du und ich
Wir leben für immer.
Reiß die Arme in die Luft,
Schau wie groß wir dann sind.
Das Leben ist nicht grau,
Wir sind nur Farbenblind.


Freitag, 21. Februar 2014

Neues Wir

Ein schlechter Anfang
Also echt wie immer
Wie ich blind bin für alles
Selbst im hellsten Zimmer.
Ich will wach werden
Im Stillen ruhig bleiben
Ich will Uns hinkriegen
Uns, ohne umhertreiben.

Ich will die Welt
Und Dich mittendrin
Ich will Uns ändern

Mehr als Wir sind.
Wir stolpern lang hin
Finden uns wieder im Hier
Suchen im Morgen Uns selbst
Und werden ein Neues Wir.

RJK

Dienstag, 11. Februar 2014

Fortune

Auf einem weißen Blatt
ohne Bedeutung so da,
zwei Striche ohne Sinn,
zusammengefallene Ohnmacht.
Der Rauch saugt sich fest
und die Asche brennt sich ein.
In die neue Renaissance 

hat sich der junge Geist befreit.

Niemand ist wirklich bereit,

niemand stellt sich darauf ein.
In dem dreckverschwemmten Raum

auf Zement und Kalt allein.
Mit Fortune im Ohr

und vanitas in der Seele
sind nur quadratmeter gefegt,
wer kann sich schon verstehen.

Im Licht von kahlem Glühen
kann ich gefesselt Freiheit spüren.

Und die verwelkt, verstaubten Blätter
liegen grau im Raum umher.
Das Carbon unter den Brettern
hält den Brettkünstler nicht mehr.


RJK

Mittwoch, 22. Januar 2014

Chabos wissen wer sein Abi hat

Chabos wissen wer sein Abi hat.
An die 70 sind hindurch und sie habens grad geschafft,

Sich 12 Jahre angepasst,
Wissen wer sein Abi hat.
Abgefucked, sind am Ende angelangt,
Ganz entspannt, Abi in der Hand verdammt!
Wissen wer sein Abi hat,
W-W-Wissen wer sein Abi hat.

1, 2, Freiheit, nach 12 Jahren - nice, geil!
Kein Einheitsbrei mehr à la Schulzeitlifestyle!
Weisheit ist noch weit entfernt, aber scheiß drauf.
Wir sind dann man fein raus und wir nehmen reiß aus.
Zugucken in Schulstunden wird zu 'Ab in die Zukunft'!
Die Ruhe tut uns gut, Jungs. Die Zukunft, sie ruft uns.
Bereit für den Sprung und hungrig wie ein Bluthund.
Zukunft riecht wie Blumen, Vergangenheit wie Kuhdung.

Sucht uns auf der Überholspur des Lebens, Leute.
Heute unterwegs mit dem Feuer neuer Lebensfreude.

Anzüge, Dresses - was gibt es bessres?
Nichts auszusetzen endlich mal stressless.

Fressflash, genießen wir das echte Leben.
Ich denk jetzt 'vor mir liegen noch die besten Szenen'.

'Endlich Abi' sag ich, bin längst startklar, abgefahrn.
'Biji Abitur' kurdisch für 'Es lebe das Abi', Mann!


Chabos wissen wer sein Abi hat.
An die 70 sind hindurch und sie habens grad geschafft,

Sich 12 Jahre angepasst,
Wissen wer sein Abi hat.
Abgefucked, sind am Ende angelangt,
Ganz entspannt, Abi in der Hand verdammt!
Wissen wer sein Abi hat,
W-W-Wissen wer sein Abi hat.

Ihr wisst, dass ich Abi hab, weil mich keine unterkriegt.
Ihr wisst, was ich machen kann, wenn ihr meine Punkte seht.

Und ihr seid stolz, seht das gute in uns.
Abitur, der Zug ins Leben, Marke Triumph.

So zurückblickend waren wir nur Tote auf Rücksitzen,
Zum Glück müssen wir nur das Genick richten.
In Sicht ist alles, was uns noch erwartet,
Weniger Wissenschaft und Sprachen, was so knochenhart ist.
Lieber Erinnerungen schaffen, die niemand je vergessen wird,
Doch letztendlich denk ich, dieses Ende war es wirklich wert.
Sicher, jeder war mal schlecht gelaunt und echt genervt
Und das Abiturergebnis ist auch nicht der beste Wert.
Aber schaut uns an, ausgebrannt, drauf und dran aufzugeben.
Diese Zeiten sind vorbei, auf und los, auf ins Leben.

Chabos wissen wer sein Abi hat.
An die 70 sind hindurch und sie habens grad geschafft,

Sich 12 Jahre angepasst,
Wissen wer sein Abi hat.
Abgefucked, sind am Ende angelangt,
Ganz entspannt, Abi in der Hand verdammt!
Wissen wer sein Abi hat,
Wir, Wir Wissen wer sein Abi hat.

RJK

Montag, 13. Januar 2014

Worte

Worte mit Sinn.
Wahrscheinlich.
Ich weiß nicht,
denn ich hör nicht hin.

Worte erzählen,
von vergangenen Stunden,
von vergangenen Leben
und noch blutenden Wunden.

Worte befreien,
aber immer nur einen.
Worte sind klein,
sagt man sie sich allein.

Worte bewegen,
verändern die Welt,
sind verlogen, verlegen.
Man verliert und behält.

Worte ändern und wandeln,
Worte leben und handeln.
Sie waren und werden,
gedeihen, verderben.

Das Wort ist der Anfang.
Das Wort ist der Schluss.
Ist Ruhe und Andrang.
Es ist, weil es muss.

RJK

Mittwoch, 1. Januar 2014

Irgendwann halt

Ich weiß, irgendwann wird es,
Irgendwann halt.
so zwischen Aufstehen und zurück
und hoffen, dass wir Irgendwo
im Nirgenwo unser Glück finden.
Bis der Schnee dann fällt,
deine Hände auch fallen und zittern
wuchs Gras über Sachen und das Gras ist verwittert.
und irgendwann stört es
bis das hier vorbei ist, stört es.
Aber irgendwann wird es.
Irgendwann halt

Weil wir immer nur leben
für das bisschen Gefühl,
dass wir nicht mehr allein sind,
weil uns sonst nichts gefiel.
Das ist alles Fassade,
weil wir das niemals fassen
das wissen wir gut, das wissen wir,
viel zu viel genug davon.
bis jetzt ist es nicht mehr als Würde
aber Irgendwann wird es.
Ich weiß, Irgendwann wird es,
Irgendwann halt.

aber bis dahin bleibt es dabei
und dabei heißt vielleicht alles

RJK