Sonntag, 31. Dezember 2017

Gruß

Es ist komisch, wie es läuft.
Das wollte ich nur einmal sagen.
Ich versuche seit Jahrzehnten und komme keinen Zentimeter aus mir heraus.
Ich bin Kunst. Kunst kann nicht mehr sein, als sie ist, sie ist ja schon Kunst.
Nächstes Jahr wird mein Jahr, hatte ich gesagt, vor ein paar Tagen, in dem Raum nebenan.
Doch ich bin immer noch ich. Widerspricht sich das nicht?
Wohin flogen all die Vögel nochmal?
Will ich dort hin?
Dorther komme ich gerade, mit Plänen, Träumen, Wünschen und
einem Grinsen im Gesicht.
Denn das Leben ist so einfach.
Einfach, lebe bis du stirbst und dann ist ja auch mal ok.
Egal was passiert, immer einfach grinsen, lächeln,
der Rest passiert von selbst.
Sei einfach froh, auch wenn du es nicht bist, das geht so einfach, dazu brauchst du nichts.
Einen Moment nach dem anderen,
Niemand kann zwei Kaffee auf einmal trinken,
es ist immer nur ein Kaffee, den ich schlucke.
Wenn ich mich nun darauf konzentriere, dass das der einzige Kaffee ist,
den ich jetzt trinken kann und für immer jetzt trinken werde,
dann enden Sätze semantisch komisch für den, der noch nicht begriffen hat, was ich meine.
Also hören wir auf, immer nur zu wollen, zu streben,
das passiert von selbst, wenn ich einfach mal die Augen
schließe
tief ein und
aus atme
und öffne
und da bin,
wo ich bin,
wie ich bin
hier
und jetzt
ist es eigentlich
schön
ganz schön
ohne Vorher
und Nachher
ist es schon wieder
schön.
Nicht mehr oder weniger
als das
Jetzt
schön
ist

Dienstag, 3. Mai 2016

sehnsüchtig

einatmen und
ausatmen und
Augen öffnen, fokussieren.
Schlaf aus den Wimpern streichen,
den Kopf langsam heben, umherstarren,
warme Decke weg und aufstehen und Kaffee kochen,
spröde Haut mit kühlem Wasser wecken
und mit Stoff bedecken
und ein Blitz, Haut.

den Laptop auf den Schoß legen
und aufklappen, hochfahren, Mails checken und
Musik auswählen,
die ersten stillen Takte
abwarten
und ein Blitz, Stimme.

Eine Jacke vom Boden aufheben, überziehen
und hinausgehen, am Rewe vorbei,
über die Gleise, die Straße runter und links,
anhalten, Schiene richten, Schuh neu binden
und weiter laufen, klingeln, eintreten
ankommen, Freunde umarmen
und ein Blitz, Haare.

Mario Kart zocken, über Kunst reden und
gemeinsam essen,
müde werden, verabschieden,
nach Hause laufen und
im Regen frieren und lächeln
und die Jacke ausziehen,
singen und nach Hause kommen,
nasse Kleidung ablegen und
die Arme langsam durch trockene Ärmel strecken,
auf die Couch fallen lassen, lesen,
lesen und lesen
und ein Blitz, ihre Augen.

Ein Gewitter erhellt meine Gedanken,
ich warte    auf Donner.

Samstag, 2. April 2016

Irgendwas geht immer

Irgendwas fängt an.
Das nächste Kapitel.
Der neue featured Titel.
Obwohl man das nicht kann.

Irgendwas ist da.
Neu und irgendwie wird's besser.
Nur Mut, ein wenig Pfeffer.
Klingt einfach, alles klar.

Irgendwas wird werden.
Vielleicht ein bisschen Leben
mit Würde und mit Sterben.
Danach gemeinsam streben.

Irgendwas wird bleiben.
Ob Schrotthandy, Notizblockapp
oder MacBook Pro plus Internet,
selbst wenn die Reime reiben.

Irgendwas geht immer.
Aus der Asche und dem Staub
wacht und steht ihr langsam auf
zu zweit in deinem Zimmer.

RJK

Sonntag, 25. Januar 2015

Vielleicht

Vielleicht ist es einfach, doch ich weiß nicht wie es geht.
Ich würde gern abends eher einschlafen,
doch wenn ich den Laptop zuklappe, ist es wieder viel zu spät.
Ich würde gern früh länger schlafen, doch wenn ich aufwache,
sehe ich, wie sich der Nebel auf die Wiesen legt
und dass die Sonne noch nicht mal über den Baumwipfeln drüber steht
und der Mond noch immer lebt.
Und wie der Staub im Mondschein durch mein Zimmer schwebt.
Ich würde gern mal mein Zimmer sauber machen,
doch wenn ich denke ich bin fertig, liegen da noch immer tausend Sachen.
ich würde gern erleben, neben jemandem aufzuwachen,
ohne kater und saurem Magen.
ich würde gern weniger rauchen, Amen.
Ich würde gern die Finsternis aus meinem Kopf vertreiben.
Mir fällt so oft nix ein, ach lass den scheiß Text trotzdem schreiben.
Ich würde gern damit aufhören, dann doch Opfer meines eigenen Kopfes bleiben.
Ich würde gern ein gutes Lied komponieren,
dabei kann ich nicht mal mein Fingernagelkauen kontrollieren.
Ich würde gern in Erinnerung bleiben,
doch ich kann nicht mal das Vergessen aus meinem Inneren vertreiben.
Ich würde gern zum Essen bleiben, mich nicht an jedem scharfen Messer schneiden.
Ich würde gern anstatt vom Kater verprügelt zu werden, Kätzchen streicheln.
Ich würde gern in meinem Kopf weniger finster sein.
Ich sehe vielleicht nicht so aus,
aber an manchem Abend höre ich Gedanken, die wie gequälte Kinder weinen.
Ich würde gern tiefer atmen und bei jedem Liebst du mich noch? Nie wieder raten.
Ich würde gern fröhliche texte schreiben
und nicht mal wider erwarten wurde der hier daraus.
Vielleicht ist es einfach, doch ich weiß nicht wie es geht.
Ich würde gern wissen, was mich das Wespennest im Kopf vergessen lässt.
Ich würde gern wissen, wann mich der ganze Stress verlässt.
Ich würde gern mehr in der Bibel lesen und weniger Zeit vergeuden.
Letztendlich erwische ich mich dann doch nur beim Weiterträumen
von Glocken die so wunderschön zum Scheitern läuten.
Ich würde gern wissen, was ich will,
denn wenn mich jemand fragt, bin ich still und weiß keine Antwort.
Ich würde gern wissen, wohin ich will, doch ich weiß nicht mal meinen Standort
und Rückwärts ist keine Richtung.
Ich will auch nicht einfach drauf los laufen, denn wer offen für alles ist ist nicht ganz dicht und
meine Lehrerin meinte auch, was ich mache ist künstlerische Nichtkunst.
Ich würde gern mehr Worte kennen,
dann könnte ich in meiner kranken Gefühlswelt jeden Ort bennenen.
Ich würde gern den Mut haben fort zu rennen
und an einen Ort gelangen, der vor Anonymität überschäumt.
Doch dann bin ich geblieben, denn ich hab von dir geträumt
und du hast geglüht in meinem Kopf, und ich bin wach geworden,
weil die Dunkelheit glasklar aus meinen Augen tropft
Und mit den Tränen verflossen auch zwei Hand voll Sorgen.
Ich würde gern in meinem Kopf weniger finster sein
Und du, du lässt plötzlich Licht herein.
Du bist die goldene Trophäe meines Dichterseins.
Ich würde gern, dass du für immer bleibst,
doch ich weiß nicht wer du bist und ich weiß nicht wie du heißt.

Ich würde gern den Himmel in fünf ganzen Sätzen beschreiben,
doch von all meinen Worten wird mir kein Einziges bleiben
für das: hört mir zu, mir geht’s nicht gut, ich muss hier raus.
Ich würde gern verzeihen können und Barmherzigkeit mein Eigen nennen,
doch wenn ich versuche die Situation zu rationalisieren, ist das Bild verdreht.
Vielleicht ist es ganz einfach, doch ich weiß nicht, wie es geht.
Ich würde gern wissen, wer ich bin.
Ich hab so ein Gefühl, nein, eigentlich hab ich 10,
nur ich weiß nicht welches stimmt.
Ich würde gern mehr reisen und Meer sehen,
doch meine beiden Beine vereisen und sie bleiben hier stehen.
Ich würde gern sagen können, alles ist ok,
doch mit der Luft in meiner Lunge, kühle ich nur den längst abgekühlten Tee.
ich hätte gern ne Superkraft,
so, dass ich niemals einen Zug verpass.
Letztendlich bin ich der Idiot, der nicht mal die letzte U-Bahn schafft.
Ich würde gern irgendwo neu anfangen.
Ich hätte gern einen Kopf, der dem ganzen Scheiß widersteht.
vielleicht ist es einfach, doch ich weiß nicht, wie es geht.
Ich würde gern weniger mit meinem Vater streiten
und mein Blut öfter unverdünnt durch meine Adern leiten.
Ich würde gern ein Herz haben, das nicht so weh tut
und ein Gespräch bei dem ich nicht fragen muss 'verstehst du?'




Donnerstag, 4. September 2014

Live your heart and never follow III

Ich sage immer
Wenn der Fechtboden des Geistes dir reicht ist
das schön.

Doch brauchst du das hin und her im Sintflutmeer
in dem Gefühle hin und wieder wiederkehrn
und dich emporheben oder niederzerrn,
dann ist Rational der Grund
dass du jemand anders viel lieber wärst.
Aber wenn du etwas willst
und Dein Verlangen nicht stillst,
weil du es nicht kannst.
Weil dein Leben eben
anders aussieht
als du es verlangst.
Du willst doch nur Einen Menschen
der dein Leiden entkräftet
bei dem du frei bist, entfesselt
und du kannst all deinen Neid vergessen.
Einen Menschen
Der Dich fasziniert und sich von der Masse abhebt
und dich mitnimmt auf diesen Flug
nun gut, was mich angeht
sind diese Menschen außerhalb meines erreichbaren,
jugendbeschränkten SofaKosmos...
Alles ist eingefahren.
Meine Freunde, die Gruppierungen, der Jahrgang, die Schule, die Stadt, die Menschen.
Stagnation.
Stagnation.
Deutschland.
Stag- Nation.
Aber irgendwie macht man ja doch mit.
Aber hey:
Sind wir nicht alle wie Adam und Eva.?
Nackt, schauen uns im Spiegel an.
Er mit Kopfhörern, sie mit Kippe, posen wir für Instagram,
Hashtag Selfie und grinsen dann
So breit wie Bob Marley und Kurt Cobain zusammen
Und wenn wir mal finster schauen
Hashtag Instagrauen
Man passt sich halt an,
Neeeeein. Weit gefehlt.
Man erweitert sein Spektrum um jeden möglichen Milimeter Weitwinkel, um auch nur so weltoffen wie möglich zu scheinen! Dabei will man doch nur geliebt, geliked und gefollowed werden.
Ist das denn zu viel verlangt lieber weißer ObstGott.? Ich sektire dich an, seitdem meine Erzeuger mich nur noch mit Iphone glücklich sehen. Ich verehre deine edlen, mattmetallenen Kurven, seitdem mein wöchentliches Taschengeld meinem Pincode entspricht. Und ich habe extra so eine KugelschreiberFeder um das Ende meines MacBookLadeKabel gewickelt, damit sich kein Bruch zwischen mir und meiner Konsumzufuhr auftun kann.
Und was habe ich davon.?
Zwangsprostitution durch den eigenen Geist. Nur weil ich denke, dass ich so zeitgemäß bleib. Ich habe es ja selbst so gewählt. ICH bin doch selbst dafür verantwortlich.
Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
Sagte die Welt und postet einen Cupcake nach dem anderen Hohlspiegelselfie.
Warum das Ganze? Warum wird gerade DAS aus uns, aus der Schöpfung eines seit Nietzsche gestorbenen Gottes. Oder aus der aufstrebenden, fortschrittlichsten Art, die je aus der Evolution hervorgegangen ist. Und wenn die Theorie stimmt, das unser gesamtes Leben nur ein Videospiel ist, dann hat der Zocker da draußen keine Ahnung von Sims. Oder er legt es darauf an uns alle umzubringen.
Schon grotesk, wie sich Leute vom Materialismus beeinflussen lassen.
Sagte mein PseudoPhilosophieTumblrBlog.

Wenn man alles hat, was   will   man   mehr.
Aber ehrlich, was ist denn Alles. Wenn ich bei Amazon alles eingebe, sind die ersten Ergebnisse ein 'Luxuriöser BH mit Bügel und weichen vorgeformten Cups'. Soll das Alles sein?
Ebay will mir Edelstahlschornsteinrohre der Stärke 0,6mm verkaufen und direkt danach einen Teil der Twilight Saga.
Soll dieser ganze Mist Alles sein?
Lassen wir das. Selbst die NSA hat keine Antwort dazu gespeichert. Ich glaube, ich downloade mir mal ne neue App, um auf andere Gedanken zu kommen...

Das Leben ist wie Flappy Bird. Man bleibt auf dem vorgegebenen Weg, bis man am Ende stirbt.
Hör damit auf, stell dich mal tot
minimier dieses primitive Leben und kümmer dich nicht um dein tägliches Brot.
Machs wie die Echten Vögel und flieg an jedem Verbotsschild vorbei.
Wir sind Individuen, machen wir uns nicht gleich. Sei dein eigener Herr. Sei mal Frei.
Und wenn ihr das nächste mal durch eure Städte geht, riecht mal, wie die Sonne durch die Blätter weht. Und wenn ich heute Abend nach Hause fahre, halt ich mal am rastplatz an und stehe nachts am Straßenrand, dann schließt die Augen und hör hin wie der Nebel vom Asphalt dampft und dann da tanzt.
Und in großen Menschenmassen einfach mal das sprechen lassen.
Seid ihr zu zweit, dann starrt und schweigt euch mal an und spürt wie die Welt in diesem chaotischen Stimmenmeer nur nach euch verlangt.

Doch während wir alle zwischen aufgewirbelten, weiß tobenden Wellenkämmen im Emotionschaos versinken, haben wir keinen Fechtboden des Geistes, der uns von unserem traumataähnlichen Leben auffängt.
Aber wer will denn Absicherung, wenn man Depressionen bei Tumblr und Pinterests Inspirationswochen wunderbar verarbeiten kann und wenn man nach einem Jahr Gereblogge genug davon hat, ach was rede ich, warum sollte man von seinem Lebenssinn die Nase voll haben?
Wenn man nach einem Jahr zurückschaut auf den Auslöser für diese endlos lange Zeitverbrennung, sieht man:
Die Verschwendung ging von einem Vorfall aus, der eigentlich keine große Bedeutung hatte.
Nur weil ich mit der Welle schwamm, damals, und um ein Uhr 45 nachts ein Poetryslamtext geschrieben habe, weil ich verarbeiten musste, dass es hier niemanden gibt, der mich wirklich versteht und mich so annimmt, wie ich bin. Weil so etwas in meinem damaligen Leben für mich unvorstellbar bis unmöglich gewesen wäre.
Jetzt werde ich mein Leben grundlegend verändern.
Jetzt, sofort, immediately, nachdem ich noch schnell Blaubeeren, Tigerbabys und PseudoLiebesWeisheiten gereblogged habe.
Jetzt geht es mir gut, ich bin müde vom ganzen depressiv sein.
Ich geh schlafen,
poste noch schnell
Live your heart and never follow,
Natürlich eine nice Line aus einem vorveröffentlichten Track von genauso unbekannten wie guten Musikern. Halt irgendein Boy mit Mikro.
Das mit dem Leben ändern mach ich dann gleich Morgen, so zwischen Selfiesunday und der Suche nach meiner Hashtag Traumfrau.

RJK

Sonntag, 22. Juni 2014

Replik mit Pathos

Replik mit Pathos

Gedanken vertiefen, Echolot, polychrom,
grün auf grauem Grund,
Ellenbogen graben
unter dem lederbraunen Bund
Impressionen so gravierend wie
sich das Haupt gen Boden bückt,
eintauchen, sich verschlucken lassen,
gluck, gluck, glückt.

Das Wenige, den Animus stützende,
Knochen und Muskelstränge
unter dem Dach einer subjektiven Welt,
dem ich bin, spiegelt den Denker
spürbar näher als das kalte Original.

Samstag, 7. Juni 2014

Scotch und Beat

Heute war mal wieder nur ein abgefuckter Tag,
Hab zwar was gemacht, nur dass ich abgefuckt nicht mag.
Ich hab mich angestrengt, dass das hier besser wird,
Doch was soll werden, wenn die Welt mir das mit Stress verdirbt.
Bin jetzt zu Hause, es ist schon spät.
Ich kann nicht schlafen, ich weiß nicht mehr wie das geht.
Greif nach nem Glas, sprech ein Gebet.
Ich hoff so sehr, dass sich das Zittern meiner Hände legt.
Ich bin für mich, hol den Scotch aus dem Schrank.
Mein Körper ist am Beben, er fällt mir aus der Hand.
Meine Lippen sind schon blutig, beiß drauf rum bis es tropft,
Ich greif nach meinem Drehzeug, viel zu oft,
Ich will nur ein rauchen, meine Hände sind zu schroff,
Auf den Filter an den Lippen läuft das Blut aus meinem Kopf.
Auf den Filter läuft das Blut aus meinem Kopf.

Und das Einzige worum ich Gott heut bitte,
Ist ein Scotch, ne Kippe,
Nur ein Glas Scotch mit Kippe.
Und das Einzige wonach ich Gott heute frag,
Ist ne Kippe und n Scotch in meinem Glas.

Ich war mal auf ner Party mit ner Unbekannten
Wir saßen draußen rum oder tanzten
Nach dem Abend bedankten wir uns dann beim anderen, 
blieben nicht zusammen, tja, das war es, Mann.
Solang sie da war, weitete sich mein Blick
Dann war sie weg und nur Musik begleitete mich,
Der Rausch hielt noch an und ich schrieb
Es war als wäre sie noch da, so ging's mal nicht um Suizid.
Sie sah aus wie Musik, 
Und tanzte, als ob sie vom Beat nie zu viel kriegt
Wie wichtig ist es, zu sagen, was man fühlt
Denn an diesem Abend hab ich mich zum ersten mal verliebt
In die verschwitzte Haut, die rauchige Stimme
Jedes Wort stimmte genau, nicht das blaue vom Himmel
Sondern die ehrliche Absicht dass sie niemanden brauche,
Seitdem habe ich keine Nachsicht damit, dass ich nichts tauge



Jetzt Kopfhörer auf, Musik voll aufgedreht,
Spür die Höhen, den Bass, wie er auf den Beat schlägt.
Weil sich sonst nichts bewegt und alles hier steht,
Man zu lange am Leben ist, doch kein bisschen lebt.

Wie die Straße ergraut und die Farbe vergeht,
Man wird blasser wie Rauch, der im Wind blau verweht.
Bevor der Wille verbittert, lasst die Stille erzittern 
Durch Pauken, Trompeten, Stimmengewitter.
Bevor die Sinne verkümmern und das letzte Rot geht,
Lasst die Lieder erschüttern, zeige wie jeder Ton bebt.
Rythm n flow kommen niemals zu spät
Lieber nieder auf die Knie, als ohne Lieder gelebt
Denn irgendwas geht immer
Mit der Musik stehst du langsam auf
Zu zweit in deinem Zimmer
Ihr habt die Waffen niedergelegt
Lieber nieder auf die Knie als ohne Lieder gelebt

Und das einzige, was mir Gott heute gibt,
Ist ein Mike und ein Beat

RJK