Sonntag, 28. April 2013

Selbstgespräch

Und wir schweigen an
immerhin ist der Kaffee heiß
so stehst du halb verwaist 

mit deiner Leidensangst
und ich seh wie du weiter bangst

den Strick um den Hals
die Sicht unverkalkt
so stehst du leicht verkrampft
und ich hab ne Heidenangst

Ich weiß, dass du dich nicht halten kannst

Spring doch
aber lass dich nicht fallen

Und Ich sehs dir an
du bist verwirrt hättest nie gedacht
dass ich das hier mach

bis hierher gehen kann
der rest ist dir egal
daneben gegangen
dann eben erhängen
so angenehm egal
ich verstehe nur nicht
wie du dem so entgegenblickt

als wäre dein leben nichts


Spring doch
aber lass dich nicht fallen
Ich will dich doch fangen

Spring doch
aber lass dich nicht fallen
Ich will dich doch fangen


Spring doch
aber lass dich nicht fallen

Spring doch

RJK


Samstag, 27. April 2013

Dunkelheit

Dunkelheit
in der nur wenig funkelt, scheint.
Man atmet kalte, harte Luft,

die uns vereint, wunden heilt.

Dunkelheit 

in der ich nur noch schweig'
lässt Raum für Zweifel und Lebensgier
sodass triumphale Nacht bunt erscheint.

So viel Raum, der Gedanken wandern lässt,
Ich bin für Mauern blind, bin noch nie angeeckt.
Das schwarze Feuer der Gedankenweite angesteckt.



RJK



Donnerstag, 25. April 2013

Das ist die Rettung

Komm halte durch
Ich bin gleich da
Ich hole dich da weg

Bleib einfach ruhig
Und atme durch
Und bleib solang versteckt

Das funktioniert
Das geht schon klar
Hast du mir selbst gesagt

Ich bin bald da
Am Horizont
Sobald die Sonne kommt

Mit Pauken und Trompeten
Und Flammen wie Kometen
So schlagen wir ein
Und holen dich raus
Aus lauten vollen Städten
Reklamelichtergegend
Dort schlagen wir ein
Und holen dich raus.

Sie drückt auf dich
Die ganze Welt
Mit all diesem Gewicht

Du wirst das los
Das schaffen wir
Dazu bin ich doch hier

Ich nehme dir
Die ganze Last
Ich werde dich befrei'n

All das geschieht
Nicht ohne Grund
Denn wir sind nun mal jung

Mit Pauken und Trompeten
Und Flammen wie Kometen
So schlagen wir ein
Und holen dich raus
Aus lauten vollen Städten
Reklamelichtergegend
Dort schlagen wir ein
Und holen dich raus.

Wir schaffen das.
Wir schaffen das.
Wir schaffen das.

Wir schaffen das.
Wir schaffen das.
Wir schaffen das.

Wir schaffen das.
Wir schaffen das
Vielleicht niemals

Mit Pauken und Trompeten
Und Flammen wie Kometen
So schlagen wir ein
Und holen dich raus
Aus lauten vollen Städten
Reklamelichtergegend
Dort schlagen wir ein
Und holen dich raus.

RJK

Dienstag, 23. April 2013

Leben gefunden

.Angekommen beim Verlassen
.Gestrandet/Angekommen beim
 Weggehen

.Vom Weggehen hab ich geträumt
 dabei ist mir das traumhafte Leben
 begegnet

Gestrandet auf der Insel der Unfassbarkeit

Lebendigkeit dieses Gefühl
Ich hab die Ferne gesucht und die Nähe gefunden
Ich werd die Weite kennen lernen
Um zu merken dass mir deine Vertrautheit
Am liebsten ist, verbunden
Hab doch das Hier gefunden weshalb ich weg wollte
Deshalb frag ich mich wieso ich noch gehen sollte
Du sagst ich soll fliegen
Das muss wird wohl siegen

Du Ersetzbar? - unmöglich.


Vielleicht will ich aber warten.

Aber worauf?
Bist doch längst ein Teil von mir
Kann dich nicht los lassen und sitzen lassen, hier.
Möcht nur gehen um zu bestehen
Trostlos, Hoffnungslos muss ich gestehen
Wenn der Sonne Schein wird fehlen
Sie wird nur scheinen für das Leben
Verloren wenn das Leben zu weit weg
Und sie es nicht kann sehen, wenigstens erspähen
Dunkelheit wird entstehen
Nur das Leben bringt NeuErstehen
Ich hoffe du kannst mich verstehen

Ein beGEGnEN ?


Ein Gesicht

tausend Fragen
keine Zeit
und doch Unendlichkeit


JD

Dienstag, 9. April 2013

La nuit, tous les chats sont gris.

Ihr Blick war ein französischer Satz. 
Er hatte sich in Ihm gefangen.
Er weiß nicht, was diese Wortkomposition zeigen soll. 


Vielleicht will sie Ihn verletzen. 

Vielleicht ist sie eine banale, lächerlich falsche Aussage.

Doch vielleicht 

ist sie die verschwommene, zitternde Melancholie 
in jedem Beginn
die dich am Vergessen hindern will.

Er wird es nie erfahren, 
wenn sich der Käfig jetzt 
nicht aufmacht, um
seinen Vogel zu suchen.


RJK

Sonntag, 7. April 2013

Unterwegs #1 // Glühwürmchen

Auf dem Weg zu sein,
Wegesrand, der scheint,
Unentwegt bin ich bereit,

Unentwegt unterwegs.

Heller Schein reicht weit,
Glühwürmchen bei Nacht

Aus Blech und Glas und Licht
Schimmert, leitet, wacht.



RJK