Freitag, 27. Dezember 2013

Erste Seite // Einleitung

nur falls jemand fragt

das hier ist nicht für euch
und nicht für mich
das hier ist nichts
das was verspricht

ich weiß was ihr jetzt denkt
ihr denkt das ist es nicht
aber ihr seid auch nur menschen
nur menschlich sind wir nicht

und nur falls jemand fragt
was das denn hier wird
ob mich etwas stört
oder ob was an mir nagt

das hier wird nichts großes
und mich stört der tag
nachts ist alles ruhiger
aber nur falls niemand fragt

RJK

Montag, 16. Dezember 2013

Gewissheit Idealschlacht

na dann nochmal von vorn und los
auf wege die wir gehen 
weil wir nicht wissen 
was wir sonst so tun können

also bleiben wir zu zweit 
hast du gesagt 
gerade laufen wir 
auch so ziemlich gleich schnell 

denken wir dann was 
mit 'das ist der plan'
und das war das ende
denn alles andere das bleibt 
ist die Gewissheit dass wir jetzt 
und hier uns nie wieder sehen

denn du bliebst einfach stehen 
während ich mich weiter sehnte
und man will alles in der welt
obwohl man nichts davon behält 

wenn das alles nichts weiter ist
als die gewissheit dass man sich 
auch mit geschlossnen augen sieht

weil die idealschlacht der welt
nur zu zweit erträglich ist
und weil man sich auch gerne opfert
für ein lebenslanges glück

RJK

Sonntag, 15. Dezember 2013

Selbstgespräch

Absender: Gedanke an Dich
Adressat: das gehoffte Du
Unbehagen.Unwohl.Unsicher.Unverstanden.
Unerhört-nicht im Sinne von empört
(könnte nicht deswegen böse sein)
aber mein Wort scheint gleichgültig,
UNd / odER gibt kein Sinn es zu erwidern
Dir geHÖRT Hoffnung, Verständnis;
die Tinte meines Füllers, was ihm Ausdruck und Farbe verleiht;
die Nummer, die ich auswendig konnte und regelmäßig anrief,
weil es MICH stark gemacht hat.
The person you have called is temporarily not available
-Der gewünschte Gesprächspartner ist im Moment leider NICHT erreichbar..
hallt es mir nach, wenn ich jetzt auf einen Rückruf warte;
aber wahrscheinlich ist eher be(r)setzt
Sollte ich sensibler sein mit Wortwahl, Zeitpunkt, was ich dir sage;
erwarte ich zu viel
-Und schon kommen Zweifel auf in mir,
was ich mache, was ich wohl alles falsch mache.
Kannst du mir nicht darauf wenigstens eine Antwort geben
Alles was dürrt stört.
Fragen versuche ich mir mittlerweile schon selbst zu beantworten.
Wahrscheinlich übertreibe ich aber auch nur
und sehe alles sehr subjektiv,
aber was soll mir denn Gewissheit darüber geben
Und schon wieder stelle ich diese Fragen eher an mich,
als dass sie beim Adressaten ankommen.
JD

Samstag, 14. Dezember 2013

Phoenix

Und der Staub zerfällt zu Asche,
Die Asche wird zu Haut.
Aus Trümmern deines Selbst
Stehst du langsam auf.
Dann gehst du endlich raus
Und lässt alles in Ruhe.
Was du atmest, was du spürst,
Ist das Ende deiner Suche.
Und du fliegst auf dem Rücken
Von Giganten jeden Tag.
Du zerfällst wieder in Stücke
Und die Stücke brennen ab.
Bist du wieder nur aus Staub
Ist das hier dann der Dank.
Hast du nichts zu verlieren,
Bist du am Anfang angelangt.
RJK

Sonntag, 8. Dezember 2013

Grau zu Rot

Kopfhörer auf, Musik voll aufgedreht,
Spür die Höhen, den Bass, wie er auf den Beat schlägt.
Weil sich sonst nichts bewegt und alles hier steht,
Man zu lange am Leben ist, doch kein bisschen lebt.

Wie die Straße ergraut und die Farbe vergeht,
Man wird blasser wie Rauch, der im Wind blau verweht.
Bevor der Wille verbittert, lasst die Stille erzittern
Durch Pauken, Trompeten, Stimmengewitter.
Bevor die Sinne verkümmern und das letzte Rot geht,
Lasst die Lieder erschüttern, zeige wie jeder Ton bebt.
Rythm n flow kommen niemals zu spät
Lieber nieder auf die Knie, als ohne Lieder gelebt
Denn irgendwas geht immer
Mit der Musik stehst du langsam auf
Zu zweit in deinem Zimmer
Ihr habt die Waffen niedergelegt
Lieber nieder auf die Knie als ohne Lieder gelebt

Und das einzige, was mir Gott heute gibt,
Ist ein Mike und ein beat





RJK




Sonntag, 1. Dezember 2013

Yo Reformation

Yo Reformation, coole Aktion Luther,
Da hast du alles umgehauen wie Kanonenfutter.
Das war ne ganz schön krasse Sache, Mann.
Applaus, Applaus! Da hast du ja was angefangen und losgetreten,
Ohne Rücksicht auf die Kids in Rom zu nehmen.
Du warst so der erste Große Protestant,
Aber Melanchthon war mehr wortgewandt,
Der wär in Worms wahrscheinlich fort gerannt.
Aber du standest deinen Wormser Mann.
Wie fühlt man sich so als Kopf der Sache, 
Der dafür ne Menge Opfer brachte, 
Als Frau ne entlaufene Nonne hatte
Den Menschen endlich Hoffnung machte?
Du blickst dem Feind ins Gesicht, 
Das machen nur Feiglinge nicht.
Aber bitte, falls du das hier hörst oder siehst und so:
Schreib doch mal die Thesen um.
So auf modern, so online Petition.
Ich hab gehört, die Reformation war echt heftig.
Wenn du immer noch so denkst, 
Schreib ne Konfirmation, die bestärkt und bekräftigt.
Die würde dann auch jemand lesen.
Schau mal, deine Aktion ist vor 500 Jahren gewesen.
Reformation ist ja so 2009.
Wer von euch im Raum hat  die Thesen angesehen
geschweige denn ganz gelesen.?
Für mich ist dein Zeug zerfallen, Staub,
reif für den Besen.

Jetzt mal ehrlich.
Reformation hat unsere Welt seit fast 500 Jahren mitunter geprägt. 
Aber Wer hier im Raum ist Christ der Luther versteht?
Und wenn das Zeug so cool war,
Können wir das nicht wiederholen?
So DSDR - Deutschland sucht den Reformator, 
aber bitte ohne Dieter Bohlen.
Die Sache ist, das funktioniert dann nicht.
Die Leute wollen nichts mehr ändern.
Sie wollen nur Essen, Nutten 
Und das Geld von fremdem Ländern.
Wir hypen deine Thesen.
Diesen uralten, abgebauten Stollen.
Aber Die Hälfte der lutherischen Kirchen
Machen sowieso nur noch was sie wollen.


RJK

Sonntag, 17. November 2013

I get high for a living

Ich bekiff mich gern mit dem system
marke und leistung und gleiches und keine seelen
nicht lernen mit freunden rauchen trinken
Ich schlucke gern paranoia manipulation zum leben
mein schicksal gehört den oberen zehntausend
jedes wegsein ist so oder so so berauschend
dass je länger und öfter ich weg bin
desto schlimmer ist es zu hause

ich bekiff mich gern mit dem system
rational ist scheisse und mein karma auch
lass mir meinen fliegend bunten rausch
ohne lieg ich am boden niemand will stehen
ich bekiff mich gern mit dem system
mit all dem dreck den jeder frisst
bis das alles kracht und alles dann tötet
für die zehntausend die auf sieben milliarden pisst

ich bekiff mich gern mit dem system
um alle die was von mir halten zu enttäuschen
weil niemand von denen verdient hat zu denken
dass ich irgendwie besser wäre durch sie

I get high for a living
weil es auf jedem trip besser ist
und je länger ich weg bin
desto schlimmer ist das nachhausekommen
I get high for a living
weil es auf jedem trip besser ist
und je länger ich weg bleibe
desto schlimmer ist das zuhausesein

RJK

Dienstag, 29. Oktober 2013

Unterwegs #3 // Friedhof

Man läuft mit Bedacht.
Man spricht nicht.
Man nickt sich zu.


All die fremden Namen
die man still vorbeigehend liest
und gleich vergisst.
Und Blätter fallen leise.

Der Schmerz ist weg eines Tages,
so wie all die Namen.
Auch der Eine, für den man da ist.
Für den alle einmal kamen.

Wir lieben dich!

Jeden Tag etwas mehr
mit jeder Nacht auch weniger.
Was bleibt ist das Gute,

weil alles gut war.
Was bleibt ist die Erinnerung,
das Herz das auf die Lunge drückt

und dich schlucken lässt 
für den Moment zurück.


RJK

Samstag, 12. Oktober 2013

Wenn es Schicksal gibt, dann...

lass mich in Ruhe.

Ich bin Du bist.

Du hast alles gegeben
und jetzt wird genommen.
Du hast nichts, einfach nichts
hast du jemals gewonnen.

Es geht dich nichts an,
was sie von dir denken.
Du bist nichts, einfach nichst
kann dich noch ablenken.

Wer bist du denn schon.
Bist du Leib und Seele?
Du bist nichts, einfach nichts
löscht den Brand deiner Kehle.

Du bist nichts, du bist Wut
ohne jegliches Feuer.
Du bist nicht, einfach nichts
als ein totes Gemäuer.

RJK

 

Sonntag, 6. Oktober 2013

a Radical Face Session

so
die aufgaben sind erledigt

die zeit ist reif
und der tee zieht

Die, die aufgaben, sind erledigt und vollkommen am Ende,

Die Zeit ist flüchtig wie Reif auf einer Morgenwiese
und der Tee des Lebens zieht mir den letzten, bitteren 
Tropfen Pathos aus den blutigen Fingerspitzen.

Ich schreibe, 
dabei habe ich das Gefühl, durch gezielte, wohlüberlegte Bewegungen, 
etwas von Hoffnung in mir zu bewahren, 
oder zu bewahrheiten.

Ich stimme mir und meiner Ideologie zu,
um die immer kleiner werdende Flamme vom Kohlenmonoxid fern 
und am Leben zu halten.
In meinem Kopf spielen Kinder Hüpfspiele von Nerv zu Nerv.

Also fliegen wir schneller, reizen wir schneller, gehen wir schneller.

Applaus! Applaudiert dem tänzelnden Clown.
RJK

Samstag, 5. Oktober 2013

Live your heart and never follow

Ich sage immer
Wenn dir der Fechtboden des Geistes reicht und du dort sicher stehen kannst, ist das schön.

Doch wenn du das tosende und stürmische Meer des Gefühlschaotismus brauchst, 
dann ist jede mentalrationale Grundmatte das Niederschmetterndste, das es in Deinem Leben geben kann.
Einige mögen gut damit klar kommen, sich nach Niemandem zu sehnen.
Aber ich habe immer mehr das Gefühl, etwas zu wollen, dass ich in meinem jetzigen Leben nie erreichen, geschweige denn, behalten kann oder werde.
Einen Menschen, der meinen Ansprüchen genügt und diese sogar übertrifft, mich wirr im Kopf macht.
Einen Menschen, der mich fasziniert und sich mehr als alle anderen von der Masse abhebt.
Diese Menschen gibt es überall. Ich kenne sie, mehr oder weniger.
Aber sie sind außerhalb meines erreichbaren, jugendbeschränkten SofaKosmos...

Wer ist sauhübsch, macht, was ich mag, wohnt in sonst wo, ist intelligent und zwischen 2 und 7 Jahren älter als ich.? Ja. und ne Menge andere Menschen, denen ich nichts bedeute oder die nicht einmal wissen, dass ich existiere. Und das ändert sich auch nicht.
Alles ist eingefahren.
Meine Freunde, die Gruppierungen, der Jahrgang, die Schule, die Stadt, die Menschen.
Stagnation.
Stagnation.
Deutschland.

Fuck Nation.
Aber irgendwie macht man ja doch mit.
Das ist fast so schlimm wie Hipstertum. Doch wenigstens das ändert sich immer ein bisschen. Hashtag geilon:
Instagram mit nem Einhorn. Das digitale Polaroid der Zukunft. Aber hey:
Sind wir nicht alle Adam und Eva.?
Nackt, schauen uns im Spiegel an.
Er mit Kopfhörern, sie mit Kippe, posen wir für Instagram,
Hashtag Selfie und grinsen dann
So breit wie Bob Marley und Kurt Cobain zusammen
Und wenn wir mal finster schauen
Hashtag Instagrauen
Man passt sich halt an,
Neeeeein. Weit gefehlt.
Man erweitert sein Spektrum um jeden möglichen Milimeter Weitwinkel, um auch nur so weltoffen wie möglich zu scheinen! Dabei will man doch nur geliebt, geliked und gefollowed werden.
Ist das denn zu viel verlangt lieber weißer ObstGott.? Ich sektire dich an, seitdem meine Erzeuger mich nur noch mit Iphone glücklich sehen. Ich verehre deine edlen mattmetallenen Kurven, seitdem ich zu viel Geld habe. Und ich habe extra so eine KugelschreiberFeder um das Ende meines MacBookLadeKabel gewickelt, damit sich kein Bruch zwischen mir und meiner Konsumzufuhr auftun kann.
Und was habe ich davon.?
Zwangsprostitution durch den eigenen Geist. Ich habe es ja selbst so gewählt. ICH bin doch selbst dafür verantwortlich.
Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
Sagte die Welt und postete einen Cupcake nach dem anderen Hohlspiegelselfie.
Warum das Ganze? Warum wird gerade DAS aus uns, aus der Schöpfung eines längst gestorbenen Gottes. Oder aus der aufstrebenden, fortschrittlichsten Art, die je aus der Evolution hervorgegangen ist. Und wenn die Theorie stimmt, das unser gesamtes Leben nur ein Videospiel ist, dann hat der Zocker da draußen keine Ahnung von Sims. Oder er legt es darauf an uns alle umzubringen. 
Schon grotesk, wie sich Leute vom Materialismus beeinflussen lassen.
Sagte mein PseudoPhilosophieTumblrBlog.

Wenn man alles hat, was   will   man   mehr. 
Aber ehrlich, was ist denn Alles. Wenn ich bei Amazon alles eingebe, sind die ersten Ergebnisse ein 'Luxuriöser BH mit Bügel und weichen vorgeformten Cups'. Soll das Alles sein?
Ebay will mir Edelstahlschornsteinrohre der Stärke 0,6mm verkaufen und direkt danach einen Teil der Twilight Saga. 
Soll dieser ganze Mist Alles sein?
Lassen wir das. Selbst Wdie NSA hat keine Antwort dazu gespeichert. Ich glaube, ich downloade mir mal ne neue App, um auf andere Gedanken zu kommen...

Und während wir alle zwischen aufgewirbelten, weiß tobenden Wellenkämmen im Emotionschaosmeer versinken, haben wir keinen Fechtboden des Geistes, der uns von unserem Traumataähnlichen Leben auffängt.
Aber wer will denn Absicherung, wenn man Depressionen bei Tumblr und Pinterests Inspirationswochen wunderbar verarbeiten kann und wenn man nach einem Jahr Gereblogge genug davon hat, ach was rede ich, warum sollte man von seinem Lebenssinn die Nase voll haben?
Wenn man nach einem Jahr zurückschaut auf den Auslöser für diese endlos lange Zeitverbrennung, die man selbst angefacht hat, sieht man:
Die Verschwendung ging von einem Vorfall aus, der eigentlich keine große Bedeutung hatte.
Nur weil ich mit der Welle schwamm, damals, und um ein Uhr 45 nachts ein Poetryslamtext geschrieben habe, weil ich verarbeiten musste, dass es hier niemanden gibt, der mich wirklich versteht und mich so annimmt, wie ich bin. Weil so etwas in meinem damaligen Leben für mich unvorstellbar bis unmöglich gewesen wäre.
Jetzt werde ich mein Leben grundlegend verändern.
Jetzt, sofort, immediately, nachdem ich noch schnell Blaubeeren, Tigerbabys und PseudoLiebesWeisheiten gereblogged habe.
Jetzt geht es mir gut, ich bin müde vom ganzen depressiv sein.
Ich geh schlafen,
poste noch schnell
Live your heart and never follow,
Natürlich eine nice Line aus einem vorveröffentlichten Track von genauso unbekannten wie guten Musikern. Halt irgendein Boy mit Mikro.
Das mit dem Leben ändern mach ich dann gleich Morgen, so zwischen Selfiesunday und der Suche nach meiner Hashtag Traumfrau.


RJK

Montag, 23. September 2013

Zuversicht und so

Solang wir leben, wird werden, was werden soll.
Und solang wir werden, wird Leben auch mal Gold.

Zuversicht und so.

Sonntag, 22. September 2013

Legenden, Wirselbst

Wie der Nebel zwischen den Bäumen steht
Und jeder Windzug gegen die Träume weht
Die Kronen hängen längt gebrochen
hängen nicht erst seit heute schräg
Wir stehen so da, können kein' Schritt gehen
Keine Entscheidung, kann kein Schritt weiter sehen
Ungeschützt im Glashaus
verschwommene Scheiben im Regen
Sitzen nur rum, gibt kein Bewegen
Bleiben allein, bleiben versteckt
Dreck, Welt hat mal wieder Sinn zerstört
Haare abrasiert weil man niemanden gehört



RJK


Möchtegernfallschirm

Es stört mich nicht, dass er ist wie er ist.
Es stört mich, dass ich nichts ändern kann.
Es stört mich nicht, keine Worte zu haben,
Keine Worte zu finden, das kotzt mich an.


Es stört mich nicht mal die große Distanz.
Es stört mich nur das *aus Augen aus Sinn*.
Es stört mich, nicht zu tun was ich kann.
Ich hasse mich, nicht zu sein wer ich bin.


Oder sein will,
Oder sein wollte,
Oder einfach die Welt
Die nicht ist wie sie sollte.

RJK

Samstag, 21. September 2013

Zum Elfenbeinturm und zurück

# I zum Elfenbeinturm

Dann saß jeder am anderen Tisch
und niemand mit sich selbst,
Ich hatte Wein und Musik
Und keine Freunde bestellt.
Nur müde wird man schnell
In der Masse der Silhouetten,
der geschmacklosen Bilder,
mit geschmacklosem Essen.


Lass den Wein, steh auf und geh doch,
Das Herz das nicht kalt ist lebt noch.
Aber hey, das ist schon okay so,
denn der Marmor spiegelt mein Veto,
Das niemand mehr erkennt.
Bei all den Staub und Dreck
Und dem Blut und Schädelknochen
hat man sowieso nur Angst gerochen.



# II und zurück

Bleib wie sie dich nehmen,
Lass sein mit den Extremen
Und schenke reinen Wein ein.
Du willst doch keinem Feind sein.

Nimm doch einmal Rücksicht,
Zehntausend sind doch glücklich.
Der Rest liegt zwar am Boden,
Ein anderer, der bückt sich.
 

Und überlass das Scheitern
Den dummen und den Neidern.
Wir wollen dich nicht drauf gehen sehen
Bei deinem Übereifern.

Kerngesund

ich fühle mich wie dieser Vogel von heute
auf der Straße als hätte ich mein Leben vergeudet
Dabei ist nicht einmal ein Flügel gebrochen

alles ganz an Muskeln und Sehnen und Knochen

Dass das zu Hause kein zu Hause mehr ist
und wie ein Gedanke jeden Nerv frisst
Jetzt, ohne Verantwortung und all diesen Mist
passierts dass man Leben lieben vergisst

Wenn durchatmen nicht hilft 
man nicht mehr atmen will
dann bleibt nur ein Wunsch
nach ruhig und still.

bittere Melancholie halte den Mund
Der Vogel ist tot und war kerngesund


RJK

Dienstag, 10. September 2013

Alltag

Entschuldigung
Ich will nicht glauben, dass wir nur eine chemische Verbindung sind.
Das wäre irgendwie traurig.
Trotzdem will ich, dass alles einfach vorbei ist.
Das ist irgendwie traurig.
Und niemand kann sich das auch nur vorstellen,
Dass auch nur irgendetwas mich am Boden fertig macht.
Ich will nur einmal noch aufwachen
Bevor alles ach-so-spannende mich einschläfert.
Wie lang muss ich noch mein Gejammer anhören,
Wie lang muss ich noch in diesem Brennenden Haus sitzen
und mit Halluzinationen suizidaler ExBekanntschaften reden
Ohne auf einen Nenner zu kommen.
Dann kann auch keine Rebellion und der Bandana helfen.
Wieso riskiere ich meine Zukunft,
Ich will nicht anständig sein und lügen, nein.
Ich sage. Er ist glücklich.
Sie sagt. Er ist tot.
Als wäre das nicht vereinbar mit einem vergangenen Lächeln
Und nicht nur weil 'geh nach Hause' keine Alternative ist
Und der Kreativismus in die falsche Richtung spielt.
Wer kauft mir den Bandana und wer hilft mir schlafen.
Ich will nicht glauben, dass wir nur eine chemische Verbindung sind.
Entschuldigung abgelehnt.



RJK

Montag, 26. August 2013

10Minutengedanken

Ganz schön schön und ziemlich nah
dran gewöhnt und wunderbar
so fühlt es sich an
so sollte es das tun

keine großen Dinge wollen
nur bloßen Alltag leben
aber trotzdem glücklich sein
so sollte man das tun

jeden Moment mit dir
als wären wir ein wir
und jeder Blick lässt tauen
so sollte es das tun

lachen und sich kennen
schmeichelnd sprüche machen
durchschnittskitsch, halt liebe
so sollte man das tun

aufeinander vertrauen
aufs neue ruhig glauben
und alles beruhigt einen
so sollte es das tun


aber so ist es nicht

schaust du nur zu
oder siehst du mich auch?


RJK

Sonntag, 25. August 2013

Diese eine Nacht // Fragmente

I
Weil Menschen sich ändern
und wir uns auch

Also probiert mal andere Leben
Anderen Sinn und anderes Streben
Anderes Nehmen und mal mehr geben
Oder halt nicht, einfach fremd
Distanzen korrigieren, selbst entscheiden
ob man steigt oder fällt.

II
Die Inspiration bleibt
und jede Beeinflussung zeigt
dass Menschen sich ändern
und wir uns auch. 

III
Die Gänsehaut ist nicht besonders
Mir ist kalt und bin woanders
Wo das Licht nicht mehr so scheint
und der Kopf nur noch mehr dröhnt

Keine Summen sind vereint
Ohne deinen guten Part
nur kalte Luft und kalter Wein

IV
Die Gänsehaut ist nicht besonders
mir ist nur besonders kalt,
Ich wär gerade gern woanders
wo das Denken nicht so schallt.

RJK

Samstag, 24. August 2013

drauf sein, dran sein

bekifft oder verschlafen
ganz sicher müde
die gerechten bestrafen
unberechtigte Züge
ne nacht drüber schlafen
nen tag drüber schweigen
nicke zum beat
werde einer der gleichen
 
willst du was ändern
dann fang mit dir an
du bist drauf und dran
dein Leben zu rendern

RJK

Mond

Der Mond scheint,
man sagt, der Mond lacht.
Er wacht und zeigt Wege,
man lebe wie der Mond es macht!


Steh über den Dingen,
gib kaum dein vollstes frei,
für manche und viele
bist du sowieso nur still dabei.

Trotzdem der Funken Hoffnung in der Dunkelheit
und Licht wenn man denkend im Dunkeln schreibt
und das Vertrauen in die Stetigkeit,
wenn einem sonst nur wenig bleibt.
Der Mond ist da, wie er pur neblig scheint.

Von hier an bis in Ewigkeit.


RJK





Montag, 19. August 2013

Motivation

Was ich hier schreibe, ist ganz und gar nicht durchdacht und wohl überlegt. Ich halte nur fest, was sich in meinem Gehirn nach dem Lesen eines Posts auf Facebook so bildet. Kann also ziemlich seicht werden. Also... Los gehts!

Wenn eine momentane, wahrscheinlich nur temporär bedingte, Motivation (Achtung! Zitat) 'echt für n Arsch -.-' ist, dann ist sie mit 90 %iger Sicherheit nicht Zielführend. In der heutigen Zeit ist es unumgänglich, ja sogar unverzichtbar, Motivation für jeden kleinsten Mist zu finden. Ohne diese gewisse Motivation würde man erst gar nicht auf sein Ziel hinzuarbeiten. Selbst wenn der Ansporn 'nicht Null Punkte kassieren' sei, ist dieser doch nicht fürn Arsch - gerade weil er fast immer zielführend ist. (Ich entschuldige mich schon mal mittendrin für eventuelle Wortwiederholungen, ich bin einfach zu faul, mehr als meinen gewohnten Wortschatz zu verwenden.)
Oha, schwerer als gedacht. ich verliere jetzt schon den Faden und muss die letzten paar Zeilen wieder und wieder lesen, damit ich mein eigenes Hirn verstehe.
Weiter...
Es gibt nur sehr wenige Motivationen, die, obwohl sie in Richtung des gewünschten Ergebnisses führen, 'für n Arsch -.-' sind. Beispiel: (JeiH, jetzt wirds moralisch fragwürdig) Ein naher Verwandter oder Freund stirbt unerwartet. Daraufhin schreibe ich als psychisch abgefuckter Möchtegernpoet das wunderbar depressivste Gedicht, Lied, wasauchimmer, welches mich selbst und andere bewegt, vielleicht sogar kind of 'bekannt' macht. Dabei war meine Motivation und mein Grund des Erfolgs irgendwie echt mies, mehr oder weniger 'für n Arsch -.-'. (ein zweites Sorry, weil ich zu müde bin, um meine Gedanken klar zu formulieren. Denkt selbst ein Stück nach. Hat noch nicht allzuviele umgebracht...)
Ja... äh.

Also was ich glaube, damit dargestellt haben zu wollen, ist: Seit froh über jede noch so scheiß Motivation. Denn die ist besser als keine.
Und keine Motivation zu haben ist wirklich 'für n Arsch -.-'. 


Ach ja, eins noch: Ich versuche kreatives Zeug zu schreiben. Und selbst bei der besten Motivation kommt manchmal nichts raus. Vergleicht mal die letzten Monate auf meinem Blog mit dem August 12! Ich wollte in den vergangenen Wochen viel schreiben, nur kam dabei nichts raus, weil.. hm.. ja, weil Keine Ideen. Ich wollte und wollte und nichts wurde.
Aber viel schlimmer ist es, Ideen ohne Ende zu haben und diese nicht umzusetzen, weil man zu faul ist und doch lieber noch 3 Staffeln Gossip girl schaut, bevor man anfängt sein Leben interessant zu machen. Aber dann ist es ja leider schon zu spät und du musst morgen früh raus und du bist müde und dein Kopf braucht ne Pause vom nervenaufreibenden, imaginären Gossip-Leben. Und so vergeht die Zeit, ohne dass sich etwas bewegt.
Herzlichen Glückwunsch.

Oha. Ich glaube ich sollte mir das hier nicht noch einmal durchlesen. Sonst werde ich das nicht veröffentlichen.
Yolo und so.


Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
 
RJK

Auf den Tag

Ich warte auf den Tag
an dem es wahre Größe ist
nicht nur das was man vermag
wenn man auf leere Schönheit trifft.

Ich warte auf den Tag
an dem ich liebe dass ich liebe
wen ich liebe wer mich liebt
wenn er käme, wenn Sie bliebe.


Der Tag an dem ich leben lieben lerne,
An dem ich mich von jedem Seelenkrieg entferne.


RJK 
 

Ein Hoch auf den Tag.

 

Sonntag, 18. August 2013

Meine Entscheidung

Wo bleibt denn der Spaß
wenn du dich ständig fragst
was du brauchst und was du hast,
doch was du magst nicht machst.
Wenn du suchst und wenn du findest

was für dich der Sinn ist.
Philosophie, zerstört.
  die sowieso nicht dir gehört,


dann komm mal auf den Boden
und hör doch auf zu starrn,
Sie ist und bleibt verboten
auch wenn wir fast was warn.

So Schulter an Schulter
und Meinung an Meinung.
Auch wenn sie Krypto nicht mag
ist es und bleibt es meine Entscheidung.

 
RJK

Donnerstag, 15. August 2013

No Matter

it's not about you
and, indeed, not about us
nothing but

the beauty of the chance
to love our lives
no matter how late it is
no matter how drunk we are
no matter how different we appear
no matter how tall the letters
S T O N E D
are written on our foreheads.

RJK




Art by Isidro Herrera 
[instagram: i03herrera]

Montag, 5. August 2013

Anker und Tentakel

Menschen Menschen Menschen
Trotzdem noch einsam
Menschen Menschen Menschen
Die als Tentakel begleiten


Stimmen Stimmen Stimmen
Monoton singend
Stimmen Stimmen Stimmen
Die keine Freude bereiten

Die mich als Tentakel begleiten
Ungewollte Anker
Die mich schleichend ergreifen
Bleibend festbeißen


 RJK

Montag, 22. Juli 2013

Unterwegs // Fahrt, Kunst, Zweifel

Er rennt im sitzen, amotion.
Ich schaff es nicht.
Und rechts weg.
Blick nach rechts zeigt
Menschen mit Blick nach rechts zeigt
Brücken zu neuen Ufern.

Und jeden Abend Zweifel.
Sie schreibt nicht,
sie antwortet nur.

Geschrei by Edvard.
Durcheinander wie the brooch.
Hohlspiegelselfies
Und don't touch the work of art.

Und jeden Abend Zweifel.
Sie schreibt nicht, sie antwortet nur.
Aber Sie hält die Fäden.
Sie spinnt ihr Leben,
Und mich
Wird Sie nur zweifelnd verweben.


RJK

Mittwoch, 3. Juli 2013

Suavisaviatio

Die Luft riecht nach Staub,
stickig schimmern die Schatten.
Der Lichtschein beschaut
nur Fassadenglasplatten
und dringt nicht hindurch
und lässt uns allein.
Kein Lichtschimmer bleibt.
Im Dunkel sind wir vereint.

Also sehe ich nur in Gedanken dein Gesicht
und wir beide verlieren uns, verlieren uns im Nichts.
Wir Leben in Momenten, die man niemals vermisst

und ich habe Angst, dass dich die schwarze Stille frisst.

Ein Farbfilm zu dunkel
rot flimmern Gedanken,
es liegt nur dort Staub
wo wir uns nicht kannten.
Suavisaviatio

zeugt menschlichen Strom,
vor jeder Berührung
erleuchten wir schon.

Also sehe ich alle paar Sekunden dein Gesicht
und die Einsamkeit verliert sich, verliert sich im Licht.
Wir leben für Momente, bevor die Augen zu schließen sind
und wir beide ohne Staub und Konturen ineinander verschwimmen.

RJK

Sonntag, 30. Juni 2013

Gewinner/Verlierer

Die Fenster spiegeln wider
Was die Wirklichkeit so zeigt
So zeig ich mich als Sieger
Weil der Rest Verlierer heißt

Und jedes Bild wirkt bitter
Jeder erntet was er sät
Und egal wo ein Pfeil hinzeigt
weist er auf den falschen Weg

Stagnierungen und Lähmung
Alles wird im Mund verdreht
Ich tret dem Spiegelbild entgegen
Und sehe wie es mich zerschlägt

Es zerstört sich damit selbst
verliert sein Alles, seinen Schein
Es hat sich so zu mir gesellt
Im Tode sind wir nun vereint

Und die Fenster spiegeln wider
Was die Wirklichkeiten zeigen
Doch jetzt bin ich der Verlierer
Denn Gewinner gibt es keinen.



RJK

Mittwoch, 12. Juni 2013

So trifft man sich wieder

Achterbahnwarteschlangenüberdruss.
Nachgedacht, mich fremden Menschen
Nahgebracht im Epinephrinüberschuss, weil sie
Anders lacht


- Anders - ununterminierbar

Immer auf der Suche nach dem
'So trifft man sich wieder'
Anfangssatz
Bleib mal bitte in meinem Leben, wär cool.
Entweder oder
Lächeln bewundert
'Lächeln'
passt
Als wär es Das.

Bleibt nur noch
Irgendwie
Ein 'trifft man sich wieder'Fragesatz.

A-I B

RJK


Sonntag, 9. Juni 2013

Momentaufnahme // Nachtgeschehen

Leuchtende Bildschirmpunkte
Glimmende Kippenstummel
Grauer Rauch im dünnen Dunkel
Augen schauen flimmern funkeln


Genießt die Nacht
Sie hält nicht ewig



RJK

Freitag, 7. Juni 2013

und so weiter

Kleines Trübsal, kleine Wunde,
Lachend geht die Welt zu Grunde.

Großes Trübsal, großes Leiden,
Lacht! Solang wird Lachen bleiben.


RJK

Dienstag, 28. Mai 2013

Durchschnitt

Und er sitzt da vorn
und steht da vorn

und schreibt da vorn
und redet wirres Zeug

Er atmet vorn

lacht im Keller
weint nicht gern

schreit immer schneller
er regt sich auf

an Sklaven ab
er steht sieht schnaubt
es geht bergab

da vorn weiß er alles
da vorn spielt er Gott
da vorn nur da vorn
lebt er diesen Trott

RJK

Samstag, 18. Mai 2013

Unterwegs #3 // Autoermüdung

Und ich sitze hier mit dir
Zwischen uns zwei TShirts
Und die Müdigkeit stagniert

Und du nickst mir zu und weg
Doch mehr als wärst du wach
Du bleibst versteckt im Schlaf

RJK

Freitag, 17. Mai 2013

verdreht, verwirrt, verlegen

Gänzlich anders,
Gänzlich gleich,
Alles monochrom bunt,
stechendgrell bleich.


Nichts, bis auf ein lächeln
Fällt leicht,
Nichts, bis auf Unterminierung
bleibt.


Aber ich wollte es ja so.
Aber wir wollten es ja so.
Aber das ist ja nicht schlimm.
Denn wir wollten es ja so.

Jippedidu, Feiert die Freundschaft,
aus Gefühlsminimierung entstehen
die chaotischsten Blicke:
verdreht, verwirrt, verlegen.
 
RJK
    

Dienstag, 14. Mai 2013

Unterwegs #2 // Zugunbekanntschaft

Sie sitzt sechs Reihen vor mir
und irgendwie auch in meinen Gedanken.
Ich weiß absolut nichts von Ihr,
nur zwei Haarsträhnen, die ich von hier erkennen kann, sind ganz hübsch.

Wenn Sie sich nach links neigt, sehe ich Sie ein paar Reihen weiter 
in der Glasscheibe.
Jedes Mal wünsche ich mir, dass Sie den verlegen-unsicheren, 
durchaus freundlichen Blick gegen die Glasscheibe, mir zu, wirft,
der mir hierzu inspiriert hat.

RJK



Ja,

Ich meine Dich.

Mittwoch, 1. Mai 2013

abwärts

wolken am glatten himmel
unbeschriebenes Blatt
eher grauer tag
eher matt


bäume ragen in unentdeckte höhen

von rauen winden umspühlt 
wogend, blick nach oben
nichts gefühlt

erklimm jeden wipfel gedankenlos

es neigen sich die kronen
mit jedem schritt
zu boden

man spricht vom aufsteigenden ast

und von ausbleibendem erfolg
nettolohnoptimierung
für das volk

und all der gute wille zerschellt

am plastikblumencharme
der planet verarmt
so mein herz

RJK

Sonntag, 28. April 2013

Selbstgespräch

Und wir schweigen an
immerhin ist der Kaffee heiß
so stehst du halb verwaist 

mit deiner Leidensangst
und ich seh wie du weiter bangst

den Strick um den Hals
die Sicht unverkalkt
so stehst du leicht verkrampft
und ich hab ne Heidenangst

Ich weiß, dass du dich nicht halten kannst

Spring doch
aber lass dich nicht fallen

Und Ich sehs dir an
du bist verwirrt hättest nie gedacht
dass ich das hier mach

bis hierher gehen kann
der rest ist dir egal
daneben gegangen
dann eben erhängen
so angenehm egal
ich verstehe nur nicht
wie du dem so entgegenblickt

als wäre dein leben nichts


Spring doch
aber lass dich nicht fallen
Ich will dich doch fangen

Spring doch
aber lass dich nicht fallen
Ich will dich doch fangen


Spring doch
aber lass dich nicht fallen

Spring doch

RJK


Samstag, 27. April 2013

Dunkelheit

Dunkelheit
in der nur wenig funkelt, scheint.
Man atmet kalte, harte Luft,

die uns vereint, wunden heilt.

Dunkelheit 

in der ich nur noch schweig'
lässt Raum für Zweifel und Lebensgier
sodass triumphale Nacht bunt erscheint.

So viel Raum, der Gedanken wandern lässt,
Ich bin für Mauern blind, bin noch nie angeeckt.
Das schwarze Feuer der Gedankenweite angesteckt.



RJK



Donnerstag, 25. April 2013

Das ist die Rettung

Komm halte durch
Ich bin gleich da
Ich hole dich da weg

Bleib einfach ruhig
Und atme durch
Und bleib solang versteckt

Das funktioniert
Das geht schon klar
Hast du mir selbst gesagt

Ich bin bald da
Am Horizont
Sobald die Sonne kommt

Mit Pauken und Trompeten
Und Flammen wie Kometen
So schlagen wir ein
Und holen dich raus
Aus lauten vollen Städten
Reklamelichtergegend
Dort schlagen wir ein
Und holen dich raus.

Sie drückt auf dich
Die ganze Welt
Mit all diesem Gewicht

Du wirst das los
Das schaffen wir
Dazu bin ich doch hier

Ich nehme dir
Die ganze Last
Ich werde dich befrei'n

All das geschieht
Nicht ohne Grund
Denn wir sind nun mal jung

Mit Pauken und Trompeten
Und Flammen wie Kometen
So schlagen wir ein
Und holen dich raus
Aus lauten vollen Städten
Reklamelichtergegend
Dort schlagen wir ein
Und holen dich raus.

Wir schaffen das.
Wir schaffen das.
Wir schaffen das.

Wir schaffen das.
Wir schaffen das.
Wir schaffen das.

Wir schaffen das.
Wir schaffen das
Vielleicht niemals

Mit Pauken und Trompeten
Und Flammen wie Kometen
So schlagen wir ein
Und holen dich raus
Aus lauten vollen Städten
Reklamelichtergegend
Dort schlagen wir ein
Und holen dich raus.

RJK

Dienstag, 23. April 2013

Leben gefunden

.Angekommen beim Verlassen
.Gestrandet/Angekommen beim
 Weggehen

.Vom Weggehen hab ich geträumt
 dabei ist mir das traumhafte Leben
 begegnet

Gestrandet auf der Insel der Unfassbarkeit

Lebendigkeit dieses Gefühl
Ich hab die Ferne gesucht und die Nähe gefunden
Ich werd die Weite kennen lernen
Um zu merken dass mir deine Vertrautheit
Am liebsten ist, verbunden
Hab doch das Hier gefunden weshalb ich weg wollte
Deshalb frag ich mich wieso ich noch gehen sollte
Du sagst ich soll fliegen
Das muss wird wohl siegen

Du Ersetzbar? - unmöglich.


Vielleicht will ich aber warten.

Aber worauf?
Bist doch längst ein Teil von mir
Kann dich nicht los lassen und sitzen lassen, hier.
Möcht nur gehen um zu bestehen
Trostlos, Hoffnungslos muss ich gestehen
Wenn der Sonne Schein wird fehlen
Sie wird nur scheinen für das Leben
Verloren wenn das Leben zu weit weg
Und sie es nicht kann sehen, wenigstens erspähen
Dunkelheit wird entstehen
Nur das Leben bringt NeuErstehen
Ich hoffe du kannst mich verstehen

Ein beGEGnEN ?


Ein Gesicht

tausend Fragen
keine Zeit
und doch Unendlichkeit


JD

Dienstag, 9. April 2013

La nuit, tous les chats sont gris.

Ihr Blick war ein französischer Satz. 
Er hatte sich in Ihm gefangen.
Er weiß nicht, was diese Wortkomposition zeigen soll. 


Vielleicht will sie Ihn verletzen. 

Vielleicht ist sie eine banale, lächerlich falsche Aussage.

Doch vielleicht 

ist sie die verschwommene, zitternde Melancholie 
in jedem Beginn
die dich am Vergessen hindern will.

Er wird es nie erfahren, 
wenn sich der Käfig jetzt 
nicht aufmacht, um
seinen Vogel zu suchen.


RJK

Sonntag, 7. April 2013

Unterwegs #1 // Glühwürmchen

Auf dem Weg zu sein,
Wegesrand, der scheint,
Unentwegt bin ich bereit,

Unentwegt unterwegs.

Heller Schein reicht weit,
Glühwürmchen bei Nacht

Aus Blech und Glas und Licht
Schimmert, leitet, wacht.



RJK


Samstag, 30. März 2013

Problem

Problem aus und vorbei
Endlich raus und befreit-

Wenn das mal so einfach wäre.
Die Sicht eher verstaubt, der Weg verschneit.

Dein Herz schreit laut und vereist,
Es kratzt sich die Finger blutig bis taub
Will raus aus diesem engen Körper,
Den Weg haben Selbsthass und Wut längst verbaut.

Lösung zu leise, Problem viel zu Laut.



RJK

Donnerstag, 21. März 2013

Gedanken

Mal geordnet, Schachbrett,
In Reihe und Glied was ich dachte.
Alles denkt sich linear,
alles bleibt so wie es war.

Doch alle Gedanken

Sind stetig am Wanken.
verformbar, zum Kneten
und schnell breitgetreten.

Mal zerpflügt wie ein Feld,
untergraben vom Wurm,
Der Gedanke zerfällt
wie ein schwankender Turm.



Denn alle Gedanken
Sind stetig am Wanken.
verformbar, zum Kneten
und schnell breitgetreten.


Mal leuchtend, schwindend, vorbei,
Ein Schmetterlingsflügelschlag.
Mal überdauernd und voller Leid,

Ein uraltes Hügelgrab.

Rasend,
Ein Pferd, das keine Zügel hat.
Bremsend,
Ein regnerischer, trüber Tag.

Schreiend,
Ein Kleinkind, das nichts lieber mag.
Flüsternd,
Geheimnis, das du niemals sagst.

Denn alle Gedanken
Sind stetig am Wanken.
verformbar, zum Kneten
und schnell breitgetreten
und schnell wieder ganz,
Bereit für große Taten.
Ein sich verändernder Tanz,
Ein Spiel mit neuen Karten.



RJK


Mittwoch, 20. März 2013

Längst überfällig



Ich kann dich liebend nicht lieben,
Das hab ich viel zu lang getan.
Ich hab etwas gelernt, verschieden,
das hatte ich noch nie geahnt.
Ich Lieb' dich nunmal nicht,
ich kann dich trotzdem so behandeln
als unterliege ich
Deinem Sein und Wandeln.
RJK




Montag, 18. März 2013

Hey, asshole

I'm an asshole 
Cause the sun is shining 
But I am not smiling 
And I don't know why 
And I don't know why 
And I don't know why 

I know I'm often told 
That there's a pot of gold 
But I don't see a fucking rainbow and my coffee's cold 
I know I should be grateful 
I know I'm good and able
But I don't have the strength to get up from the kitchen table 
This kind of shot comes once 
Another opportunity of a lifetime just slipped away 
And that's the fifth this month 
but when you take a punch 
Don't you ever forget 
Why you get up and you put one foot in front of the next




Melancholie

Es ist echt angenehm
alles dahinplätschern zu lassen,
Egal was, egal wann,
Ich bleibe unverändert gelassen.

Melancholie, dich begreife ich nie.
Melancholie und Liebe
wie die Schöne und das Biest
Wenn auch nichts anderes im Leben bliebe
Verlass ich mich nur auf sie.

Die Melancholie
Immer da, immer nur Sie.
Schwerstes, schönstes Lied.

RJK


Sonntag, 17. März 2013

Ein Hoch, mehr nicht pt2

Ein Hoch auf den Weg und all seine Blockaden,
Ein Hoch auf Probleme, die uns erwarten.
Ein Hoch auf das Hoch, das uns wieder fallen lässt.
Ein Hoch auf das Leben und das Leben verraten.

Ich weiß, dass nicht beides geht.
Hier werden sonst Probleme freigelegt,
Probleme wie dass sich niemand eingesteht

dass immer mehr Zeit vergeht
je länger du weiter schläfst
und auf der falschen Seite stehst.

Ich liebe jeden Menschen der mein Sein versteht.

RJK

Freitag, 8. März 2013

Schwerelos

Es geht um alles was du brauchst
Und alles was du denkst
Alles woran du glaubst
Ich hoff dass du nichts davon verschenkst

Für deine große Liebe
Für deine guten Werke
Für deine großen Ziele
Es ist deine größte Stärke


Schwerelos 
wie ein Sprung den man hält
Ein Hochgefühl 
das nie wieder fällt
Am Himmel erhoben
ganz weit oben erhellt

Schwerelos
Ein Hoch auf die Kraft
Die zu Boden zieht 
doch das nie wieder schafft
Am Himmel erhoben
ganz weit oben erwacht

Du fühlst dich wie benommen 
und bist noch nicht so weit
Du fühlst dich wie verschwommen 
und bist noch nicht bereit
Du fühlst dich wie benommen 
und bist doch bereit
Schwerelos zu sein

Denn du bist

Schwerelos 
wie ein Sprung den man hält
Ein Hochgefühl 
das nie wieder fällt
Am Himmel erhoben
ganz weit oben erhellt

Schwerelos
Ein Hoch auf die Kraft
Die zu Boden zieht 
doch das nie wieder schafft
Am Himmel erhoben
ganz weit oben erwacht

Schwerelos
Über Wolken die weinen
Eure Wahrheit
Für uns nur noch Schein
Wir fahren zur Sonne
bist du dabei
Komm steig mit ein
Und fühl dich frei

Denn du bist Schwerelos
Ja so Schwerelos


JMK [+ RJK]