Heute war mal wieder nur ein abgefuckter Tag,
Hab zwar was gemacht, nur dass ich abgefuckt nicht mag.
Ich hab mich angestrengt, dass das hier besser wird,
Doch was soll werden, wenn die Welt mir das mit Stress verdirbt.
Bin jetzt zu Hause, es ist schon spät.
Ich kann nicht schlafen, ich weiß nicht mehr wie das geht.
Greif nach nem Glas, sprech ein Gebet.
Ich hoff so sehr, dass sich das Zittern meiner Hände legt.
Ich bin für mich, hol den Scotch aus dem Schrank.
Mein Körper ist am Beben, er fällt mir aus der Hand.
Meine Lippen sind schon blutig, beiß drauf rum bis es tropft,
Ich greif nach meinem Drehzeug, viel zu oft,
Ich will nur ein rauchen, meine Hände sind zu schroff,
Auf den Filter an den Lippen läuft das Blut aus meinem Kopf.
Auf den Filter läuft das Blut aus meinem Kopf.
Und das Einzige worum ich Gott heut bitte,
Ist ein Scotch, ne Kippe,
Nur ein Glas Scotch mit Kippe.
Und das Einzige wonach ich Gott heute frag,
Ist ne Kippe und n Scotch in meinem Glas.
Ich war mal auf ner Party mit ner Unbekannten
Wir saßen draußen rum oder tanzten
Nach dem Abend bedankten wir uns dann beim anderen,
blieben nicht zusammen, tja, das war es, Mann.
Solang sie da war, weitete sich mein Blick
Dann war sie weg und nur Musik begleitete mich,
Der Rausch hielt noch an und ich schrieb
Es war als wäre sie noch da, so ging's mal nicht um Suizid.
Sie sah aus wie Musik,
Und tanzte, als ob sie vom Beat nie zu viel kriegt
Wie wichtig ist es, zu sagen, was man fühlt
Denn an diesem Abend hab ich mich zum ersten mal verliebt
In die verschwitzte Haut, die rauchige Stimme
Jedes Wort stimmte genau, nicht das blaue vom Himmel
Sondern die ehrliche Absicht dass sie niemanden brauche,
Seitdem habe ich keine Nachsicht damit, dass ich nichts tauge
Jetzt Kopfhörer auf, Musik voll aufgedreht,
Spür die Höhen, den Bass, wie er auf den Beat schlägt.
Weil sich sonst nichts bewegt und alles hier steht,
Man zu lange am Leben ist, doch kein bisschen lebt.Wie die Straße ergraut und die Farbe vergeht,
Man wird blasser wie Rauch, der im Wind blau verweht.
Bevor der Wille verbittert, lasst die Stille erzittern
Durch Pauken, Trompeten, Stimmengewitter.
Bevor die Sinne verkümmern und das letzte Rot geht,
Lasst die Lieder erschüttern, zeige wie jeder Ton bebt.
Rythm n flow kommen niemals zu spät
Lieber nieder auf die Knie, als ohne Lieder gelebtDenn irgendwas geht immer
Mit der Musik stehst du langsam auf
Zu zweit in deinem Zimmer
Ihr habt die Waffen niedergelegt
Lieber nieder auf die Knie als ohne Lieder gelebt
Und das einzige, was mir Gott heute gibt,
Ist ein Mike und ein Beat
RJK