Samstag, 28. April 2012

Was hätte ich denn tun sollen.

Standortwechsel
Sinn für schwach erklärt
Einfach mal ich selbst sein
Ohne Mindestwert
Hass, na und was solls
Keinen Frieden, dafür Freunde
Ich hab es so gewollt
Wahrheit nicht zu leugnen,

Weg mit sieben Sachen
Leere hinterlassen
Egal worum es geht,
Beginn fürs immer Hassen
Im Slalomlauf gestolpert
wieder hoch und grade aus
Der Satz der jeden foltert
Liebe, leider aus

Was hätte ich denn tun sollen
mit dem was jetzt hier liegt
Willst du mir noch was sagen,
du willst nur verstehen,
doch was hätte ich denn tun sollen

Donnerstag, 26. April 2012

Fast vergessene Ruhe

Musik dröhnend laut
eigene Gedanken übertönt
fast vergessene Ruhe
mit sich selbst versöhnt
Die Sonne geht auf
nichts was mich stört
Ende des Tals
Über den Berg
Problem geklärt
nur verzwickt, nicht verkehrt

RJK

Mittwoch, 25. April 2012

Die Farbe des Frosches ist rot

Oben, unten, wo auch immer
ist mir egal, keinen Schimmer
sitz allein in diesem Zimmer
Suppe auslöffeln, 
sonst wird alles schlimmer


Nicht das Paradies, wohl kaum
Nicht das, was man wollte, Vertrauen
Nicht das was man sollte, glauben
Die Wahrheit eröffnen
Es ist alles erlaubt


Lösung größer Problem:
Zögern, stottern, sprechen und gehn.

RJK

Montag, 23. April 2012

Streit II

Unterdrücktes Herz verstummt
Das, was Richtung rückwärts pumpt
zweifellos am Zweifel verschluckt
trotzdem immer weiter geduckt
später dann, man selbst ist dran schuld

Konversation gescheitert
wahre Chancen vereitelt
Nonverbalaktion verbreitet
Hass und Streit
unter dem jeder leidet

mehr Schweigen als Reden
hier wird keinem vergeben
das Ende nie fair, jedem
ein anderes Leben
Wunschvorstellung eben

Lösung größer Problem:
Erklärung, weinen, umdrehen und gehn.

RJK

postamor

Ich will mehr Ruhe vor Inklusionen
Dinge, die man tun muss, sich selbst zu verschonen
Die Aufgabe klar, die Durchführung heikel
Ich hab eine Wahl und kann doch nicht entscheiden
und so verbleibt mir zu wenig Zeit, wir
gehen zu zweit, ich weiß nicht, ob es sein wird
in Zukunft, der Schein trügt.

RJK
 

Sonntag, 22. April 2012

Sonntag

Jetzt aber aufgepasst, ich verstehe dich
Lange Weile steht mir nicht
Ich will mehr Angebot als Nachfrage,
Glück nicht nur versehentlich
Und heute endlich bedrängt mich nichts
Gute Laune, unterm Strich
Heute ein wunderschönes Wunderkind, verwunderlich?

Manchmal möchte ich die ganze Welt umarmen
sogar die Mülltonnen
so geht es nach der Rettung allen
Helligkeit und viel Sonne
Sorgen gleichgültig
Heute ein wunderschönes Wunderkind, eindeutig.

Alles ziemlich elektrisch
Alles lebt, nichts ist mehr hektisch.
Sonntag. 


RJK

Friedhof, Feedback, Leben

Der Klang des Leidens, der Trauer
die Melodie des Schweigens, der Stille
Worte nur Rauch, nur wichtiges braucht man
Den Mut zwischen richtig und falsch zu bestimmen

Der Funken wird leuchten
so schwarz wie die Nacht
Jeder wird Tränen vergeuden
Das Eifern verlacht

Nie wirst du bereuen
Hast du passend gesagt
Steine werden immer rollen
Voran Schlag auf Schlag

RJK

Freitag, 20. April 2012

Psychiaterin

Sie ist ein Unikat, bewundernswert
jeder liebt, niemand besitzt sie
Liebe? Weiß man nicht, ungeklärt 
ich begreif sie nicht 
auch wenn ichs liebend gern würde.


RJK

Richtungswechsel

 I
 Ich muss den Roten Faden erst finden,
dass ich ihn verlieren kann.
Ich will ihn verlieren,
um dorthin zu gelangen wo noch niemand stand.
Wo noch kein anderes Licht brannte.


II
den wunden Punkt gefunden, doch das reicht nicht
Immer an sich glauben bist man an allem zweifelt
Ich denke, dass niemand bereit ist seine Fehler zu zeigen
Freiwillig die wahre Wahrheit über sich preis gibt
und so weiter.


 III
Wenn das Ziel viel zu weit ist,
Die Herdplatte viel zu heiß wird
muss man sich gegenseitig verteidigen, 
zusammenhalten, gemeinsam weitergehen.

Doch wenn sich dein Weg von meinem unterscheidet
muss man das früh genug begreifen
Aufhören einen Weg zu teilen
Läuft man zu zweit weiter wird das Leiden
verdoppelt, verdreifacht. für beide.

RJK

Donnerstag, 19. April 2012

Fragmente I

Sich selber viel zu wichtig nehmen
Problem erkannt, Lösung vergebens
Ja oder Nein, Sterben oder Leben
Ruhe bewahren, keiner Ruhe begegnen
Antwort klar jetzt, Doch keine Antwort gegeben
Was die hören und was die verstehen
Ist ein Scheiterhaufen, zum Scheitern verurteilt
ein scheiternder Haufen Elend.
Gedanken quälen und lähmen
man scheißt los doch daneben
gefunden, gelacht, später die Regeln
benebelt und übersehen
Über Gefühlen drüberstehen
dem Lügner vergeben
neu aus sich selbst entstehen
Aber Wie wann wo mit wem?

RJK

Mittwoch, 18. April 2012

Streit I

Die Ruhe vor dem Sturm
blockierte Überholspur
ein zerfallener Turm
Enge verteilt auf weiter Flur
wie nur, warum auch
Frage, Interpretation,
Antwort, Reaktion
Gegenschlag
Flieh nur Hass
Wie oder was?
So, darum, das
Frage, Antwort, Gegenschlag
Vergib ihm das
Wem denn, was?
Frage, Antwort, Redebedarf
für jeden ders war
Vergebung, das wars


RJK

Montag, 16. April 2012

Sonntag, 15. April 2012

Schweigen

Deine Lippen schweigen
Die Stille vertraut
du willst mir beweisen
was niemand mehr glaubt

Die Tür schwingt auf
du betrittst den Raum
Und beginnst zu erzählen
Deine Stimme bebt laut
Du verlierst den Halt
Denn niemand kann dich verstehen
vom Boden blickst du zu mir auf
deine Augen strahlen blau
als wärs ein Zauber gewesen

Deine Lippen schweigen
Die Stille vertraut
du willst mir beweisen
was niemand mehr glaubt

du weißt es genau
Die Wahrheit ist verstaubt
doch du hast sie gesehen
Wunden heilen ist erlaubt
Wunder teilen willst du auch
also lass sie entstehen
du schaust mir in die Augen
du siehst dass ich dir glaube
dein Blick so warm wie Sommerregen

Deine Lippen schweigen
Die Stille vertraut
du willst mir beweisen
was niemand mehr glaubt

Die Gedanken vereisen
meine Finger sind taub
ich will es begreifen
was niemand mehr glaubt
Ich muss mich entscheiden
zwischen Leben und Traum
ich flüster sie soll bleiben
mit ihr die Liebe im Raum
 
Unsre Lippen vereint, in
der Stille vertraut
du willst mir beweisen
Schweigen ist laut

RJK

Samstag, 14. April 2012

Herz

Sie sagte sie will es nicht einsehen
womit ich mich schon abgefunden hab
mit dem zerstörten Häufchen Elend
noch schlägt es, doch nicht mehr im Takt

Und das was sie mir schrieb
war nur der Anfang von dem,was hier liegt
Am Boden zerstört, zerbrochen, zerkratzt
Liegt ihr Herz ohne Hoffnung auf Scherben aus Glas.

Sie erinnert sich immer, als wärs Gestern gewesen
an die Woche zusammen im Sommer. vergebens
das Bauen von unsern Wegen
Sie waren getrennt, nur einer führte nach Eden.

Wir haben es gewusst vom ersten Moment
als wir zu zweit lachten, bald sind wir getrennt
Das war nicht das Wahre oder wie man das nennt,
das Leben war anders, ich fühlte mich fremd.
Ihre Erklärung, nicht mehr als Gestammel
über Dinge die verbrannten bevor sie entstanden.
So wurde Asche aus Liebe die niemals entflammte.
Ich hab nie nachgefragt, doch nicht einmal verstanden.

Und das was sie mir schrieb
war nur der Anfang von dem,was hier liegt
Am Boden zerstört, zerbrochen, zerkratzt
Liegt ihr Herz ohne Hoffnung auf Scherben aus Glas.
Mit verblutender Seele sucht sie das Leben
Der Versuch ist gescheitert, das Suchen vergebens.

Das Herz liegt verraten, betrogen, belogen
Am Boden zerstört, zerbrochen, zerkratzt,
für immer verstoßen durch ihren eigenen Hass.

RJK


Donnerstag, 12. April 2012

Vielleicht Morgen

Vielleicht Morgen I

Es ist nicht das, was du hörst oder siehst.
Nicht was du glaubst, bist der Glaube dann flieht
.
Siehst nicht ein, schwebst allein in Gedanken zum Beat.
Singst nur noch schwankend dein Lied.
Jedes Mal noch Hundert Meilen zum Ziel.

Viel zu viel, viel zu viel, viel zu lang dieses Spiel.
 Wie nur, wie kann man sich eine neue Chance verdienen.
Niemals, wirklich nie würd ich diese verliern.

Ich will aufstehen, vielleicht Morgen mich schon hochrappeln.
Ich will aufsehen, Hoffnung borgen, endlich lostraben.
Laufen lernen, meine Sorgen einfach loslassen.
Einen sanften Stoß wagen.

Auf die Plätze, Fertig, Los! noch Fragen?



Vielleicht Morgen II

Sie schaute nur kurz hoch.
Läuft schweigend weiter,
als wäre nichts geschehen.
Sie schaute heiter,
hab den Blick gesehen.
Ich konnte's nicht verstehen,
doch ich glaube weiter,
dass ich Sie nicht ansprechen kann.


Vielleicht Morgen wird mich Ihr Lächeln dann,

gerecht gesagt, bestechen, dass
Ich es endlich schaff,
ich Ihr den Weg versperren kann.
Ich würde Sie so gern fragen,
die letzten Sonnenstrahlen
vielleicht Morgen mit Ihr zusammen
in Ihr Lächeln zu verwandeln.

Wie heute würde es leuchten, heller als der Abend.
Ich spüre Ihr Herz, mein Herz, das Herz des Lebens schlagen.

RJK