Donnerstag, 12. April 2012

Vielleicht Morgen

Vielleicht Morgen I

Es ist nicht das, was du hörst oder siehst.
Nicht was du glaubst, bist der Glaube dann flieht
.
Siehst nicht ein, schwebst allein in Gedanken zum Beat.
Singst nur noch schwankend dein Lied.
Jedes Mal noch Hundert Meilen zum Ziel.

Viel zu viel, viel zu viel, viel zu lang dieses Spiel.
 Wie nur, wie kann man sich eine neue Chance verdienen.
Niemals, wirklich nie würd ich diese verliern.

Ich will aufstehen, vielleicht Morgen mich schon hochrappeln.
Ich will aufsehen, Hoffnung borgen, endlich lostraben.
Laufen lernen, meine Sorgen einfach loslassen.
Einen sanften Stoß wagen.

Auf die Plätze, Fertig, Los! noch Fragen?



Vielleicht Morgen II

Sie schaute nur kurz hoch.
Läuft schweigend weiter,
als wäre nichts geschehen.
Sie schaute heiter,
hab den Blick gesehen.
Ich konnte's nicht verstehen,
doch ich glaube weiter,
dass ich Sie nicht ansprechen kann.


Vielleicht Morgen wird mich Ihr Lächeln dann,

gerecht gesagt, bestechen, dass
Ich es endlich schaff,
ich Ihr den Weg versperren kann.
Ich würde Sie so gern fragen,
die letzten Sonnenstrahlen
vielleicht Morgen mit Ihr zusammen
in Ihr Lächeln zu verwandeln.

Wie heute würde es leuchten, heller als der Abend.
Ich spüre Ihr Herz, mein Herz, das Herz des Lebens schlagen.

RJK


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