Sonntag, 31. Dezember 2017

Gruß

Es ist komisch, wie es läuft.
Das wollte ich nur einmal sagen.
Ich versuche seit Jahrzehnten und komme keinen Zentimeter aus mir heraus.
Ich bin Kunst. Kunst kann nicht mehr sein, als sie ist, sie ist ja schon Kunst.
Nächstes Jahr wird mein Jahr, hatte ich gesagt, vor ein paar Tagen, in dem Raum nebenan.
Doch ich bin immer noch ich. Widerspricht sich das nicht?
Wohin flogen all die Vögel nochmal?
Will ich dort hin?
Dorther komme ich gerade, mit Plänen, Träumen, Wünschen und
einem Grinsen im Gesicht.
Denn das Leben ist so einfach.
Einfach, lebe bis du stirbst und dann ist ja auch mal ok.
Egal was passiert, immer einfach grinsen, lächeln,
der Rest passiert von selbst.
Sei einfach froh, auch wenn du es nicht bist, das geht so einfach, dazu brauchst du nichts.
Einen Moment nach dem anderen,
Niemand kann zwei Kaffee auf einmal trinken,
es ist immer nur ein Kaffee, den ich schlucke.
Wenn ich mich nun darauf konzentriere, dass das der einzige Kaffee ist,
den ich jetzt trinken kann und für immer jetzt trinken werde,
dann enden Sätze semantisch komisch für den, der noch nicht begriffen hat, was ich meine.
Also hören wir auf, immer nur zu wollen, zu streben,
das passiert von selbst, wenn ich einfach mal die Augen
schließe
tief ein und
aus atme
und öffne
und da bin,
wo ich bin,
wie ich bin
hier
und jetzt
ist es eigentlich
schön
ganz schön
ohne Vorher
und Nachher
ist es schon wieder
schön.
Nicht mehr oder weniger
als das
Jetzt
schön
ist