Sonntag, 15. April 2012

Schweigen

Deine Lippen schweigen
Die Stille vertraut
du willst mir beweisen
was niemand mehr glaubt

Die Tür schwingt auf
du betrittst den Raum
Und beginnst zu erzählen
Deine Stimme bebt laut
Du verlierst den Halt
Denn niemand kann dich verstehen
vom Boden blickst du zu mir auf
deine Augen strahlen blau
als wärs ein Zauber gewesen

Deine Lippen schweigen
Die Stille vertraut
du willst mir beweisen
was niemand mehr glaubt

du weißt es genau
Die Wahrheit ist verstaubt
doch du hast sie gesehen
Wunden heilen ist erlaubt
Wunder teilen willst du auch
also lass sie entstehen
du schaust mir in die Augen
du siehst dass ich dir glaube
dein Blick so warm wie Sommerregen

Deine Lippen schweigen
Die Stille vertraut
du willst mir beweisen
was niemand mehr glaubt

Die Gedanken vereisen
meine Finger sind taub
ich will es begreifen
was niemand mehr glaubt
Ich muss mich entscheiden
zwischen Leben und Traum
ich flüster sie soll bleiben
mit ihr die Liebe im Raum
 
Unsre Lippen vereint, in
der Stille vertraut
du willst mir beweisen
Schweigen ist laut

RJK

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