Montag, 31. Dezember 2012

Der Mond

Und dort fliehen die hilflos gejagten,
Der Himmel weint auf sie nieder,
Niemand würde sich je beklagen
an dem was passierte, passiert, immer wieder,
Und der Mond scheint,
so auch ich,
Und der Mond scheint.

Das Tal vor den Füßen
und um Füße herum,
Die Sterne werden sie führen
Und der Mond scheint,
so auch ich,
Und der Mond scheint.

Befreit oder verjagt aus der Heimat
Wollen sie weg von untragbarer Demut,
Wie kühles Wasser treiben, zum Mond, in die Freiheit,
Befreit, kein Zwang, gejagt von der Sehnsucht.
Und der stille Gott der Nacht
zieht sie zu sich her,
vergessene Seelen, entfesselte Seelen,
So auch mich, so auch mich,
Der Mond scheint, es heißt der Mond lacht.       

RJK
 

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