Vielleicht scheint Furcht hier das falsche Wort, denn
Ich wandle dieses Heute sinnlos von Ort zu Orten
An denen sich meine Gleichgültigkeit triumphierend erhebt.
So schlummern die Sorgen oder meine Finger fühlen taub,
Wie sie mich anschleichend erstechen, mein Sinn geraubt
bleibt, verschluckt vom ewigen Rachen Melancholie so grau.
Denn mir graut's, Das Erkennen, Eingemauert in Trübsal,
Überall wachsen Mauern, Der Blick späht nie mehr drüber.
Gebrochene Demut, Lege dein Düster über mein Haupt,
Ich fliehe und fliehe, ersinne doch erreich nie das Früher.
RJK
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