Montag, 4. März 2013

Kleiner Spatz

Die Flügel schlagen so schnell wie sein Herz
und trotzdem hebt er nicht vom Boden ab,
Das nasse Gefieder ist viel zu schwer,
er hüpft, singt um Hilfe, der kleine Spatz.

Er verliert nie den Mut, nur etwas Kraft,
Er hat nie genug, er versucht es, bis er es schafft.

Der Traum lässt ihn weitermachen,
Der Traum von Baumwipfeln, in Höhen

Die Berggipfel und Luftströme,
Die ihn tragen.
RJK

5 Kommentare:

  1. du bist ein kleiner spatz

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    1. denk mal darüber nach mein junger cowboy

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  3. Dein Gedicht hat mich an ein Lied aus meiner Lieblingskinderserie erinnert. Da geht es auch um einen Vogel.


    "In fliegenden Wolken wohnst du
    Und manchmal kann ich dich nicht finden
    Doch überall hör ich dein Lied
    Das um die Häuser zieht
    Es geht mir nicht mehr aus dem Kopf
    Egal wo ich auch bin

    Versteck dich in Bäumen, sitz in ihren Zweigen
    Schweb über den Dächern, du darfst
    Niemals schweigen
    Am Morgen weckst du den Sonnenball auf
    Und singst ihn bei Nacht in den Schlaf
    Der Himmel schwebt an die vorbei
    Es gibt keine Grenzen und Länder
    Wink mir mit deinem Flügel zu, fühl dich vogelfrei!

    Du ziehst in den Süden für sonnige Stunden
    Du kannst, wenn du willst, die Erde umrunden
    Du pfeifst auf alles,was dich festhalten will
    Einer wie du,hält nie still!
    Die Wolken schweben vorbei
    Die Landkarte zeigt nur den Himmel
    Wink mir mit deinem Flügel zu
    Fühl dich endlich frei!"


    Mir ist aufgefallen, dass die Hoffnung in dem Lied mitschwingt, aber nicht in deinem Gedicht. Nicht wirklich. Bist du verzweifelt oder enttäuscht?

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    1. Es ist nicht direkt hoffnungtragend, aber auch keinesfalls verzweifelt/enttäuscht. Es ist viel mehr realistisch, für mich.

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